Zen-Meister Sengai 1750–1837

Tiefsinnig und humorvoll: Die kostbaren Tuschebilder des malenden Zen-Mönchs mit fachkundigen Erläuterungen in mehreren Sprachen.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Katharina Epprecht. Mit Beiträgen von Katharina Epprecht, Taizô Kuroda, Michel Mohr und Hirokazu Yatsunami

1. Auflage

, 2014

Gebunden

96 Seiten, 43 farbige Abbildungen

24 x 30 cm

ISBN 978-3-85881-423-4

In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg Zürich

Inhalt

Die reduzierten, fast comichaften Bilder des Zen-Meisters und Malers Gibon Sengai entstanden vor rund 200 Jahren – sie begeistern noch heute, vor allem ein junges Publikum. Die kostbaren Blätter sind allerdings so lichtempfindlich, dass sie in Ausstellungen nur wenige Wochen gezeigt werden können.

In diesem Buch sind die Blätter aus der Sammlung des Idemitsu Museum of Art in Tokio dauerhaft versammelt. Um die Motive und ihre komplexen Zen-buddhistischen Weisheiten zu verstehen, sind die kalligrafischen Bildaufschriften ins Deutsche, Englische und Französische übersetzt. In Textbeiträgen interpretieren Fachleute einzelne Werke und beschreiben Sengais Werdegang vom Mönch zum Maler sowie den historischen und religiösen Kontext.

Das Buch erscheint zur Ausstellung Zen-Meister Sengai 1750–1837 im Museum Rietberg Zürich (18. Mai bis 10 August 2014).

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Katharina Epprecht

 (*1961), Kunsthistorikerin und Direktorin des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen. 1998–2015 stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Japan am Museum Rietberg Zürich. Studium der Kunstgeschichte und der klassischen Archäologie an der Universität Zürich, Assistentin an der Abteilung für Kunstgeschichte Ostasiens. Zweijähriger Forschungsaufenthalt in Japan.

Taizô Kuroda

, Senior Chief Curator am Idemitsu Museum of Arts in Tokio.

Michel Mohr

, Leiter des Instituts für Religion an der University of Hawaii in Manoa. Sein Forschungsschwerpunkt ist japanische Religion seit dem 18. Jahrhundert.

Hirokazu Yatsunami

, Chief Curator am Idemitsu Museum of Arts in Tokio.