Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde

Band 1: Die Landschaften

Ferdinand Hodlers Gemälde haben Weltruf. Dieser Werkkatalog ist das autorisierte Referenzwerk zum Gesamtschaffen und erfüllt höchste wissenschaftliche Kriterien.

 

 

Titelinformation

Oskar Bätschmann und Paul Müller. Mit Beiträgen von Regula Bolleter, Monika Brunner, Matthias Fischer und Matthias Oberli

1. Auflage

, 2008

2 Teilbände, gebunden in Schuber

Total 628 Seiten, 950 meist farbige Abbildungen

23.5 x 33 cm

ISBN 978-3-85881-244-5

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA (Oeuvrekataloge Schweizer Künstler 23/1-1+2)

Inhalt

Ferdinand Hodler (1853–1918), der bedeutendste Schweizer Maler an der Wende zum 20. Jahrhundert, brach mit den künstlerischen Konventionen seiner Zeit. Als Schöpfer eindrücklicher Landschaften und Porträts, monumentaler Historien- und symbolistischer Figurenbilder schuf er ein Œuvre, das schon zu seinen Lebzeiten international Beachtung fand. Einige seiner Bilder sind zu nationalen Ikonen geworden, so sein Wilhelm Tell (1897) oder Der Holzfäller (1910). Trotz zahlreichen Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland sowie steigenden Preisen auf dem Kunstmarkt fehlte bislang ein Werkkatalog.
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA hat seit 1998 in akribischer Arbeit ein Referenzwerk realisiert. Diese zwei Teilbände mit Hodlers rund 740 Landschaftsgemälden bilden den Auftakt. Sie enthalten eine Einführung ins jeweilige Thema, einen Katalogteil mit zahlreichen Vorstudien sowie einen Anhang mit ausgeschiedenen und fraglichen Werken, eine Bibliografie und diverse Indices.

 

Die elektronische Fassung des Catalogue raisonné gestattet einen raschen Zugriff auf alle relevanten Daten zu Ferdinand Hodlers Œuvre. Ein persönlicher Zugangscode kann über die Website des SIK-ISEA bestellt werden.

 

Die weiteren Bände:

Band 2: Die Bildnisse

Band 3: Die Figurenbilder (erscheint im Mai 2017)

Band 4: Biografie und Dokumente (erscheint 2018)

Autoren & Herausgeber

Oskar Bätschmann

 (*1943, Luzern), Kunsthistoriker und emeritierter Professor für Kunstgeschichte. Seit 2009 Professorial Fellow am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Florenz und Zürich. 1991–2009 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Bern. Mit Paul Müller Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Regula Bolleter

, Kunsthistorikerin und seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Matthias Fischer

 (*1960, München), Kunsthistoriker und Autor, seit 2013 Sammlungskurator am Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Studium der Politischen Wissenschaften, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in München und Bern.

Paul Müller

 (*1951, Luzern), seit 1981 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. 1973–1979 Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Ethnologie an der Universität Basel. 1984–1995 freier Mitarbeiter der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung, Vaduz. Seit 2000 gemeinsam mit Oskar Bätschmann Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Matthias Oberli

 (*1966), Kunsthistoriker und seit 2005 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), seit 2008 Leiter der Abteilung Kunstdokumentation.

Echo

«Ein Meilenstein der Hodler-Forschung.» Neue Zürcher Zeitung
«Ein epochales Werk ist dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft gelungen. Man kann sich auf die Folgebände freuen.» Johannes Stückelberger, ZAK Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte

 

«Der in zwei Teilbänden veröffentlichte Band 1 des Catalogue raisonné mit rund 700 Seiten ist ein Meilenstein in der Hodler-Forschung, und er setzt Massstäbe. Alle heute bekannten, zwischen 1870 und 1918 geschaffenen Landschaftsbilder Hodlers sind darin farbig reproduziert, mit ausführlichen, leicht lesbaren Kommentaren versehen und von einem wissenschaftlichen Apparat begleitet. Dieses wissenschaftlich anspruchsvolle Referenzwerk wirkt nicht wie eine ‹trockene› Auflistung von Fakten und Daten, sondern lädt zum Blättern, Lesen und Vergleichen ein. Eine schön gestaltete, sorgfältig edierte Buchausgabe.» Silvia Volkart, Kunst + Architektur in der Schweiz