Simon Phipps Finding Brutalism

Eine fotografische Bestandsaufnahme britischer Nachkriegsarchitektur

Eine einzigartige fotografische Dokumentation brutalistischer Architektur der Nachkriegszeit in England

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Hilar Stadler und Andreas Hertach. Fotografien von Simon Phipps. Mit Texten von Catherine Ince und Owen Hatherley sowie einem Gespräch zwischen Kate Macintosh und Stephen Parnell

1. Auflage

, 2017

Gebunden

258 Seiten, 10 farbige, 192 Duplex- und 28 sw Abbildungen

20 x 25.5 cm

ISBN 978-3-03860-064-0

In Zusammenarbeit mit dem Museum im Bellpark, Kriens

Inhalt

Seit mehr als 30 Jahren erforscht der Londoner Fotograf Simon Phipps den architektonischen Wiederaufbau Englands nach dem Zweiten Weltkrieg. Er dokumentiert den Brutalismus der Nachkriegsmoderne, und sein grosses Bildarchiv demonstriert, in welchem Mass Architekten zum Wandel der politischen und gesellschaftlichen Landschaft Grossbritanniens beigetragen haben. Ablesbar ist dies an unzähligen privaten und öffentlichen Gebäuden, Schulen, Universitäten, Kirchen, Museen und Galerien bis hin zu ganzen neu gebauten Städten.

Dieses Buch zeigt Simon Phippsʼ Bilder von rund 160 Bauten in ganz England aus den 1950er- bis 1980er-Jahren. Die Auswahl umfasst herausragende und vielbeachtete Gebäude ebenso wie weniger bekannte und schafft Gegenüberstellungen mit Architekturfragmenten der Zeit, die eine entschieden brutalistische Bildstimmung entstehen lassen. Die Fotografien werden begleitet von Essays und einem Gespräch mit der Architektin Kate Macintosh, die das Phänomen des Brutalismus aus britischer Perspektive architekturgeschichtlich einordnen.

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Museum im Bellpark, Kriens (29. August bis 29. Oktober 2017).

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Owen Hatherley

 (*1981, Southampton), ist Journalist und Autor mehrerer Bücher. Er schreibt u.a. für den Guardian, das Architects' Journal und das London Review of Books.

Andreas Hertach

 (*1967, Luzern) ist freischaffender Kurator und Ausstellungsszenograf.

Catherine Ince

 ist Seniorkuratorin am Victoria and Albert Museum, London. Sie hat Kunst- und Designgeschichte studiert und war u.a. mitverantwortlich für den britischen Pavillon auf der Architekturbiennale Venedig.

Kate Macintosh

 ist Architektin und hat u.a. in Polen, Schweden, Dänemark und Finnland gearbeitet. Sie und ihr Partner George Finch erhielten 2005 den RIBA Award für ein Bauprojekt entwickelt für die gemeinnützigen Organisation Weston Adventure Playground.

Stephen Parnell

 (*1971, Worksop) ist Architekt, Architekturkritiker und Dozent am Institut für Architektur, Stadtplanung und Landschaft der Newcastle University.

Simon Phipps

 (*1963, Milton Keynes), lebt und arbeitet in London und ist bekannter Fotograf modernistischer Nachkriegsarchitektur.

Hilar Stadler

 (*1963, Luzern), Kunsthistoriker und Direktor des Museums im Bellpark, Kriens. Daneben freie kuratorische und publizistische Tätigkeit in den Bereichen Kunst, Architektur und Fotografie.