Albrecht Dürer. Meisterstiche

Sammlung Landammann Dietrich Schindler

Albrecht Dürers Kupferstiche und Holzschnitte waren schon zu seinen Lebzeiten hochbegehrt. Dieses Buch versammelt 55 Blätter, darunter auch die Meisterstiche. Druckgrafik auf höchstem Niveau.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Bernhard von Waldkirch. Mit Beiträgen von Magdalena Schindler und Bernhard von Waldkirch sowie einem Essay von Wilhelm Genazino. Katalogteil von Nadine Franci und Gabrielle Hess

1. Auflage

, 2006

Gebunden

200 Seiten, 55 farbige und 56 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-186-8

In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich

Inhalt

In seinen Holzschnitten und Kupferstichen erreichte Albrecht Dürer (1471–1528) eine bis dahin unbekannte technische und künstlerische Brillanz, die er als erster Grafiker medienbewusst einsetzte und mit der er neue Käuferschichten erreichte. Die drei Meisterstiche Der Reiter, Hieronymus im Gehäus und Melencolia I ebenso wie die Blätter Das Meerwunder oder Nemesis wurden schon zu seinen Lebzeiten zu Kultobjekten in fürstlichen und bürgerlichen Kabinetten. Dürer war wohl der erste Künstler, dem es gelang, sein Monogramm zu einem international bekannten Markenzeichen zu machen.
Im Jahr 2000 erhielt das Kunsthaus Zürich 230 grafische Blätter Albrecht Dürers, die Landammann Dietrich Schindler (1795–1882) gesammelt hatte. Der Schweizer Unternehmer und Politiker trug Mitte des 19. Jahrhunderts eine Sammlung von höchster Qualität zusammen, die unter anderem das nahezu vollständige Kupferstichwerk und etwa einen Drittel der Holzschnitte Dürers umfasst. Die 55 besten Werke sind in diesem Band vereint, darunter auch Dürers sogenannte Meisterstiche.

Autoren & Herausgeber

Nadine Franci

 (*1976), freischaffende Kunsthistorikerin. 2003–2006 Lehrbeauftragte an der Schweizerischen Textil­fachschule St. Gallen, 2004–2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Grafischen Sammlung Kunsthaus Zürich, 2008–2011 Stipendiatin und Mitarbeiterin des SNF-Graduiertenkollegs ›Art & Science‹, Universität Genf.

Wilhelm Genazino

 (*1943, Mannheim), Schriftsteller. Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie, freier Journalist und Redaktor, seit Anfang der 1970er-Jahre freiberuflicher Schriftsteller. Georg-Büchner-Preis 2004.

Gabrielle Hess

Magdalena Schindler

Bernhard von Waldkirch

, Kunsthistoriker, seit 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1998 Kurator an der Grafischen Sammlung des Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Romanistik in Zürich und Genf. 1991–1998 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich.