Martin Disler 1949–1996

Der Maler und Zeichner Martin Disler war auch als Plastiker und Verfasser literarischer Texte eine herausragende Figur der Schweizer Kunstszene. Diese Monografie gibt erstmals einen umfassenden Überblick.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Franz Müller. Mit Beiträgen von Julia Gelshorn, Dieter Koepplin, Regula Krähenbühl, Felicity Lunn, Franz Müller, Peter J. und Susanne Schneemann, Andreas Vowinckel und Beat Wismer

1. Auflage

, 2006

Gebunden

272 Seiten, 199 farbige und 39 sw Abbildungen

22.5 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-179-0

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA

Inhalt

Martin Disler (1949–1996) prägte in den 1970er- und 1980er-Jahren die Kunst in der Schweiz wie wenige sonst. Sein 140 Meter langes Panorama Die Umgebung der Liebe (1981) kann als Programmbild für die neoexpressive Malerei gelten, zu deren Hauptvertretern er zählt. Ausstellungen in ganz Europa und den USA, die Teilnahme an der Biennale 1980 in Venedig und der Documenta 7 1982 in Kassel sind Stationen seines Erfolgs.
Martin Disler war nicht nur Zeichner und Maler, sondern auch Plastiker und Verfasser literarischer Texte. Diese vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) herausgegebene Monografie gibt erstmals einen umfassenden Überblick über Dislers vielfältiges Schaffen. In acht ausführlichen Aufsätzen werden seine Ikonografie und Selbststilisierung als Künstler in Bild und Text, der performative Charakter seiner Malerei, die Rezeption seines Schaffens sowie sein plastisches und literarisches Werk beleuchtet. Ein fundierter Beitrag zur Kunstgeschichte der Schweiz.

Autoren & Herausgeber

Julia Gelshorn

 (*1974), Kunsthistorikerin.

Dieter Koepplin

 (*1936, Basel), Kunsthistoriker und seit 1999 Honorarprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Studium der Kunstgeschichte hauptsächlich an der Universität Basel. 1966–1999 Konservator des Kupferstichkabinetts der öffentlichen Kunstsammlung Basel.

Regula Krähenbühl

 (*1962), Kunsthistorikerin, Literaturwissenschaftlerin und Leiterin Wissenschaftsforum beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA, Zürich.

Felicity Lunn

 (*1963), seit 2012 Direktorin des CentrePaquArt Kunsthaus, Biel/Bienne. Studium der Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte. 1990–1998 Kuratorin der Whitechapel Gallery in London, 1999–2001 Dozentin an der University of Essex, 2005–2008 Leiterin des Kunstvereins Freiburg i. Br., 2009–2012 Kuratorin der UBS Art Collection in Zürich.

Franz Müller

 (*1962), seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA und Leiter des Projekts Werkkatalog der Gemälde von Cuno Amiet am SIK. Studium der Kunstgeschichte und neueren deutschen Literatur in Zürich. 1994–1998 Redaktor des Biografischen Lexikons der Schweizer Kunst und Kunstkritiker, 1998–2000 Assistent am Kunstmuseum Solothurn.

Peter J. Schneemann

 (*1964), Kunsthistoriker und Ordinarius für Kunstgeschichte der Gegenwart an der Universität Bern.

Susanne Schneemann

 (*1964), Kunsthistorikerin und Publizistin.

Andreas Vowinckel

 (*1940), Kunsthistoriker und Kurator einer Ausstellung über Martin Disler im Württembergischen  Kunstverein Stuttgart.

Beat Wismer

 (*1953), Generaldirektor des museums kunst palast in Düsseldorf. 1985–2007 Direktor des Aargauer Kunsthauses, Aarau. Organisator und Kurator vieler Ausstellungen, Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen.