Jean Dubuffet. Petites statues de la vie précaire

Kleine Statuen des unsicheren Lebens

Antiakademisch und ausdrucksstark: Die teils monumentalen Skulpturen Jean Dubuffets faszinierten und beeinflussten zahlreiche Künstler. Ein Bildband zu seinen kleineren Skulpturen.

 

 

Titelinformation

Andreas Franzke

1. Auflage

, 1988

Gebunden

232 Seiten, 8 farbige und 90 sw Abbildungen

23 x 29 cm

ISBN 978-3-906127-16-3

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Der französische Maler, Bildhauer und Sammler von Art Brut, Jean Dubuffet (1901–1985), studierte zuerst alte Sprachen, später Kunst, kehrte der Malerei jedoch Ende der 1920er-Jahre den Rücken, um im familiären Weinhandel zu arbeiten. Um 1942 nahm er zuerst die Malerei wieder auf. Dann entstand bis zu seinem Tod ein umfangreiches Werk aus Gemälden, Skulpturen und Druckgrafik. Insbesondere seine monumentalen Skulpturen, die mit Sand, Gips oder Teer versetzte Malerei und die Skulpturen aus Polyester machten ihn international bekannt. Dubuffet sammelte zudem Kunst psychisch Kranker und gründete 1948 eine Gesellschaft zur Förderung von Art Brut.


Diese Monografie versammelt Dubuffets kleinere Skulpturen aus den Jahren 1954 und 1959/60, die zahlreiche Künstler beeinflussten und deren Vitalität und Anziehungskraft bis in die Gegenwart ungebrochen ist. Mit Werkverzeichnis und zahlreichen Abbildungen.

 

Bilingual edition English – German

Autoren & Herausgeber

Andreas Franzke

 (*1938, Breslau), Kunsthistoriker. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an den Universitäten Marburg, Heidelberg und Würzburg. 1972–2004 Dozent für Kunstgeschichte und 1988–2000 auch Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.