ICH, der Tourist, fast 7 Jahre, 7 JAHRE WEST (Der Übergang)

Roman

Ein Löwe, Frauen und Kinder, expressive Figuren und Graffiti: Dieser experimentelle Roman des Malers A.R. Penck erzählt vom Aufbruch in den Westen. Mit 60 Radierungen des Künstlers.

 

 

Titelinformation

A.R. Penck

1. Auflage

, 1990

Gebunden

132 Seiten, 60 sw Abbildungen

29 x 22 cm

ISBN 978-3-906127-26-2

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

A.R. Penck, eigentlich Ralf Winkler, arbeitete unter verschiedenen Pseudonymen: Mike Hammer, T.M, Mickey Spilane, Y. oder eben – nach dem Geologen Albrecht Penck gewählt – A.R. Penck. Mit seinen an archaische Bildzeichen erinnernden Gemälden und Zeichnungen zählte der Künstler, der zuerst mehrfach von den ostdeutschen Kunstakademien abgelehnt, später vom Staatssicherheitsdienst der DDR bespitzelt wurde und 1980 in den Westen ausreiste, in den 1980er-Jahren zu den Exponenten der Neuen Wilden. Dieser von A.R. Penck mit 60 Radierungen illustrierte Roman thematisiert das Erleben der Emigration, die immer einen Ausgangspunkt besitzt: «Man kommt immer irgendwo her», schreibt Penck. «Wie weit man sich von diesem Ort entfernt, dieses Kriterium enthält alle Dinge, die einmal zur Beurteilung vorliegen werden.»

Autoren & Herausgeber

A. R. Penck

 (*1939, Dresden), Künstler. Autodidakt. 1980 Emigration in den Westen. Teilnahme an der Documenta 5 (1972), 7 (1982) und 9 (1992) in Kassel. 1989–2003 Professor an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.