Monsieur Dudron

Autobiographischer Roman

Ein autobiografisch-fiktives Selbstporträt von Giorgio de Chirico. – Im Buchhandel vergriffen; Restexemplare bei Scheidegger & Spiess erhältlich.

 

 

Titelinformation

Giogrgio de Chirico. Mit Beiträgen von Paolo Picozza, Jole de Sanna, Walo von Fellenberg, Georg Baselitz und Johannes Gachnang

1. Auflage

, 2000

Broschiert

136 Seiten, 10 sw Abbildungen

19 x 24 cm

ISBN 978-3-906127-59-0

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Der Maler Giorgio de Chirico gilt als Hauptvertreter der italienischen Pittura metafisica. Seine bedeutendsten Gemälde entstanden in den 1910er-Jahren, wobei Bilder wie Piazza d'Italia (1913) oder Mystery and Melancholy of a Street (1914) einen entscheidenden Einfluss auf das Werk der Surrealisten hatten.

Dieser autobiografische Roman von Giorgio de Chirico öffnet einen ganz eigenen Zugang zu Leben und Werk: «Nach de Chirico, dem metaphysischen Maler, und nach de Chirico, dem Künstler mit einem Hang zum Theatralischen, entdecken wir mit Monsieur Dudron einen bisher unbekannten de Chirico, den Autor nämlich eines fiktiven oder literarischen Films über sein eigenes Leben und seine Kunst», schreibt der Übersetzer Walo von Fellenberg im Essay zu diesem Buch, das de Chiricos Roman sowie kommentierende Texte u.a. von Georg Baselitz, Luciano Fabro und Johannes Gachnang enthält.

Autoren & Herausgeber

Georg Baselitz

 (eigentlich Hans-Georg Kern, *1938), Maler und Bildhauer. 1957–1962 Hochschule der Bildenden Künste in Berlin-Charlottenburg. 1983–1988 und 1992–2003 Professor an die Hochschule der Künste Berlin. 1980 Gestaltung des deutschen Pavillons der Biennale in Venedig und Teilnahme der Documenta 7 in Kassel. 2004 Auszeichnung mit dem Praemium Imperiale der Japan Art Association.

Giorgio de Chirico

 (1888–1978), Maler. Studium an der Kunsthochschule in Athen, 1906–1909 an der Königlichen Akademie der Künste in München. 1911–1915 Aufenthalt in Paris, 1915 Umzug nach Ferrara, Italien. 1916/17 Gründung der Scuola metafisica mit seinem Bruder Alberto Savinio und dem Futuristen Carlo Carrà sowie 1920 Gründung der Zeitschrift Pittura metafisica. 1924–1939 erneut Wohnort in Paris. 1930 Abkehr von der metaphysischen Malerei. Ab 1944 Wohn- und Arbeitsort an der Piazza di Spagna in Rom. 1999 Eröffnung des Wohnhauses als Museum.

Jole de Sanna

Luciano Fabro

 (1936–2007), Maler, Objektkünstler und Kunsttheoretiker sowie Dozent an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen.

Walo von Fellenberg

Johannes Gachnang

 (1939–2005), Künstler, Ausstellungsmacher und Verleger. 1974–1982 Direktor der Kunsthalle Bern sowie Kurator verschiedener internationaler Ausstellungen. 1983 Gründung des Verlags Gachnang & Springer mit dem Berliner Kunsthändler Rudolf Springer.