Reisefresken dreier Brüder: Dichter, Maler, Müssiggänger

Tagebuch einer Reise nach Europa und in die Levante (1856/57)

Das Reisen als Metapher für die Wahrheitssuche des Künstlers. Herman Melvilles Reisetagebuch mit Illustrationen von Georg Baselitz.

 

 

Titelinformation

Herman Melville

1. Auflage

, 1991

Broschiert

220 Seiten, 6 farbige und 1 sw Abbildung

16 x 24 cm

ISBN 978-3-906127-28-6

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Der amerikanische Schriftsteller Herman Melville ist heute als Autor des 1851 erschienenen Romans Moby-Dick weltbekannt. Doch seine Bücher waren der Zeit voraus und entsprechend erfolglos. Melville, frustriert und von Schreibexzessen nervlich erschöpft, unternahm deshalb 1856/57 – durch seine Frau und seinen Schwiegervater unterstützt –  eine Erholungsreise durch Europa und in die Levante.

Dieses Buch präsentiert das Tagebuch, das Melville auf dieser Reise verfasste, mit Illustrationen des Malers Georg Baselitz und einem Nachwort des Übersetzers Daniel Göske. Der Melville-Spezialist stellt Leben und Werk des Schriftstellers vor und erläutert, wie das Reisen als Existenzform und Metapher für die lebenslange Suche nach Wahrheit im Werk präsent ist.

Autoren & Herausgeber

Herman Melville

 (1819–1891), Schriftsteller. Publikation zahlreicher Romane, u.a. Typee (1846), Moby-Dick (1851), Bartleby The Scrivener (1853) oder Billy Budd (1886–1891 verfasst, 1924 publiziert).