Café du Commerce

Eine Berner Kulturgeschichte

Das Berner Café du Commerce war der Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen. Eine Hommage.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Ralph Gentner. Mit Beiträgen von Markus Raetz, Enrique Ros, Bernhard Stirnemann, Wieland Schmied, Hugo Loetscher, Bernhard Luginbühl und Johannes Gachnang. Bildgeschichte von Annette Boutellier und Adrian Scheidegger

1. Auflage

, 2004

Gebunden

112 Seiten, 11 farbige und 78 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-906127-76-7

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Alle hockten sie im Commerce: Schauspielerinnen, Schriftsteller, Künstlerinnen und Künstler, Kuratoren, Journalisten, die ernsten Köpfe und die Clowns der Kulturszene und natürlich auch die Schönen und Interessierten, die um sie herumschwirrten. Dieses Buch ist dem Berner Café du Commerce gewidmet und erinnert an seine illustre Gästeschar: an Liselotte Pulver, Harald Szeemann und Dimitri, an Dieter Roth, Max Altorfer (den damaligen Direktor der Bundesamtes für Kultur) oder an Chagalls Tochter Ida, an Franz Meyer, Friedrich Achleitner oder Hugo Loetscher, an Meret Oppenheim oder auch an Ursula Andress, die mit Jean-Paul Belmondo ankam ...

Mit vielen Stimmungsbildern, Dokumenten, Statements, Erinnerungen und Interviews und mit Rezepten und einem Blick in die Küche.

Autoren & Herausgeber

Annette Bouteiller

 (1966, Appenzell), seit 2002 freischaffende Fotografin in Bern. Autodidaktische Ausbildung in Fotografie und Assistenz bei Balthasar Burkhard. Lehrgang Pressefotografie am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern.

Johannes Gachnang

 (1939–2005), Künstler, Ausstellungsmacher und Verleger. 1974–1982 Direktor der Kunsthalle Bern sowie Kurator verschiedener internationaler Ausstellungen. 1983 Gründung des Verlags Gachnang & Springer mit dem Berliner Kunsthändler Rudolf Springer.

Ralph Gentner

 (*1932), Architekt des Büros L’Atelier 5.

Hugo Loetscher

 (1929–2009), Schriftsteller. Studium der Politischen Wissenschaften und der Soziologie. Literaturkritiker, Redaktor du und Weltwoche. Seit 1969 freier Schriftsteller. Sein letztes Buch erschien an seinem Todestag: War meine Zeit meine Zeit (Diogenes Verlag, 2009).

Bernhard Luginbühl

 (1929–2011), Bildhauer. 1945–1948 Lehre als Bildhauer und Besuch der Kunstgewerbeschule in Bern. 1956 Begegnung mit Jean Tinguely. Ab 1960 erste Kupferstiche und grosse Plastiken. Zahlreiche Präsentationen der Plastiken im In- und Ausland, u.a. 1969/70 Grossplastik Osaka Punch an der Weltausstellung in Japan. 1993 Schenkung des gesamten Druckgrafik an die Graphische Sammlung der ETH Zürich. 1998 Gründung der Bernhard Luginbühl Stiftung.

Markus Raetz

 (*1941, Büren an der Aare), Maler, Bildhauer und Fotograf. 1957–1961 Besuch des Lehrerseminars in Münchenbuchsee und Bern und Tätigkeit als Primarlehrer. Ab 1963 zahlreiche Ausstellungen, u.a. an der documenta 4 (1968) und 5 (1972) sowie in When Attitudes Become Form, Kunsthalle Bern 1969. 2006 Prix Meret Oppenheim.

Enrique Ros

 (*1955, Bern), seit 2006 Professor an der Pädagogischen Hochschule Bern. Studium der iberoromanischen Sprachen. Dozent für spanische Sprache, Literatur und Kultur. 2005/06 Filmausbildung in Madrid. Co-Autor, Co-Regisseur und Schauspieler im Theaterstück Julias letzter Tango von Francesco Micieli.

Adrian Scheidegger

Bernhard Stirnemann

 (1936–2011), Liedermacher, Schauspieler, Regisseur und Politiker. Ausbildung am Lehrerseminar. 1961 Gründung des Kellertheaters Die Rampe in Bern und Leiter des Theaters bis zur Schliessung 1982. Ab 1966 Mitglied der Berner Troubadours.