Meret Oppenheim

Aufzeichnungen 1928–1985 – Träume

«Anstelle eines Tagebuchs»: Meret Oppenheims Traumprotokolle eröffnen einen neuen Zugang zu ihrem Schaffen. Mit Zeichnungen und Faksimile-Abbildungen.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Christiane Meyer-Thoss

2. Auflage

, 1991

Broschiert

80 Seiten, 3 farbige und 12 sw Abbildungen

16 x 24 cm

ISBN 978-3-906127-13-2

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Meret Oppenheim gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Surrealismus; ihre mit Pelz überzogene Tasse (Déjeuner en fourrure) machte sie 1936 weltberühmt. Doch auch ihre nach einer langen Schaffenspause entstandenen Bilder, Skulpturen, Objekte und Zeichnungen sowie ihre lyrischen Texte sind Zeugnisse eines in grosser Unabhängigkeit und Offenheit entstandenen Œuvres.

Zeitlebens hat Meret Oppenheim ihre Träume protokolliert. Dieses Buch präsentiert eine Auswahl dieser Traumprotokolle. Es sind Träume, mit denen sie sich als Mensch und Künstlerin intensiv auseinandersetzte und die einen neuen Blick auf ihr Werk ermöglichen.

Autoren & Herausgeber

Christiane Meyer-Thoss

 (*1956), Publizistin und Verlagslektorin. Seit 1981 Berichte zur zeitgenössischen Kunst und Literatur. Herausgeberin mehrerer Bücher über Meret Oppenheim, u.a. Husch, husch, der schönste Vokal entleert sich, Gedichte (1984).

Meret Oppenheim

 (6. Oktober 1913–15. November 1985), Künstlerin und Lyrikerin. Ab 1932 Aufenthalt in Paris. Weltruhm durch ihre ersten surrealistischen Objekte. 1937 Rückkehr in die Schweiz, Besuch der Kunstgewerbeschule Basel und Beginn einer 18 Jahre dauernden Schaffenskrise. Ab 1958 zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen.