Der Maler Gottlieb Kurfiss

Das Bild des Alltags: Das eigenwillige Schaffen des Zürcher Malers Gottlieb Kurfiss im Überblick.

 

 

Titelinformation

Peter F. Althaus. Mit Fotografien von Ernst Scheidegger

1. Auflage

, 2003

Gebunden

204 Seiten, 123 farbige und 55 sw Abbildungen

26 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-146-2

Inhalt

Haus- und Küchengeräte, Geschirr und Lebensmittel, Blumen, das Meer, Schiffe, Häfen und Stadtansichten der Banlieues von Zürich und Paris: Gottlieb Kurfiss (1925–2010) gehört zu den wichtigsten Vertretern einer gegenständlichen Malerei in der Schweiz, die sich an Matisse, Cézanne und Picasso orientierten. Nach einer kurzen Fotografenausbildung bei seiner Schwester Nelly konnte er dank einem eidgenössischen Kunststipendium 1948 in Paris die Académie de la Grande Chaumière besuchen. Danach lebte er in Zürich, unternahm jedoch Reisen in fast alle Länder Europas, nach Marokko oder Argentinien und hielt sich oft in Paris auf.
Kurfiss war ein Maler des Alltäglichen, seiner unmittelbaren Umgebung und von Sujets, die er auf Reisen entdeckte. Je einfacher das Bildthema, desto wichtiger war ihm die Beziehung zwischen Farbe und Form. Diese von Ernst Scheidegger herausgegebene Monografie stellt Kurfiss' eigenwilliges Schaffen vor. Mit Literatur- und Ausstellungsverzeichnis.

Autoren & Herausgeber

Peter F. Althaus

 (*1931, Rumänien), seit 1956 Kunstpublizist. 1959–1968 Leiter des Kunstmuseums Luzern und 1968–1973 Direktor der Kunsthalle Basel. 1964–1986 Chefredaktor der Kunstnachrichten. Publikation mehrerer Monografien über Künstler.

Ernst Scheidegger

 (1923–2016). Frühe Tätigkeit als Fotograf für die Agentur Magnum. 1956/57 Unterricht mit Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und in Ahmedabad (Indien) Aufbau einer Schule für Design. 1960–1988 Redaktor der Bildbeilage «Das Wochenende» der Neuen Zürcher Zeitung, Galerist und Dokumentarfilmer. 1962 Gründung des Verlags Ernst Scheidegger. 1997 zusammen mit Heiner Spiess Neugründung des Verlags unter dem Namen Verlag Scheidegger & Spiess.