Tell im Visier

Identifikationsfigur und Propagandainstrument: Der erste Überblick mit Analyse der Wilhelm-Tell-Plakate aus der Schweizerischen Nationalbibliothek. – Im Buchhandel vergriffen; Restexemplare beim Verlag erhältlich.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Mechthild Heuser und Irmgard M. Wirtz

1. Auflage

, 2007

Broschiert

392 Seiten, 152 farbige Plakatreproduktionen und 21 Abbildungen

17 x 23 cm

ISBN 978-3-85881-202-5

Im Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Nationalbibliothek, Graphische Sammlung

Inhalt

Seit dem 19. Jahrhundert wurde Wilhelm Tell für die «Swissness» zum Icon stilisiert: Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek beherbergt eine Sammlung von Plakaten mit Motiven des schweizerischen Gründungsmythos. Dieser Fundus an ernsthaften und komischen, kunstvollen und karikierenden, moralisierenden und politisierenden Plakaten wird hier zum ersten Mal aufgearbeitet. Ob in der Literatur – von Friedrich Schiller über Jeremias Gotthelf bis Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt oder Gertrud Leutenegger –, ob in Malerei, Grafik, Architektur und Fotografie, in der Volksmusik oder der Psychoanalyse: Dieses Buch hat Tell, wie er leibt und lebt, im Visier.

 

Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Rémy Charbon, Gabriela Christen, Katia Fries, Marcy Goldberg, Gabriella Hanke Knaus, Mechthild Heuser, Marie Therèse Lathion, Ulrich Weber, Alexander Wildbolz, Irmgard M. Wirtz und Christian von Zimmermann

 

Résumés des contributions en français

Autoren & Herausgeber

Mechthild Heuser

(*1964), seit 2002 Stellvertretende Leiterin der Graphischen Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern. Studium der Kunstgeschichte, des Städtebaus und der Klassischen Archäologie.

Irmgard M. Wirtz

 (*1960), seit 2006 Leiterin des Schweizerischen Literaturarchivs der Nationalbibliothek in Bern. Studium der Germanistik und Geschichte.

Echo

«Ein Schaubuch allerersten Güte.» Bruder Gerold Zenoni OSB, Urner Wochenblatt