Josef Maria Odermatt

Werkkatalog der Eisenplastiken 1962–2007

Archaisch und zeitgenössisch in einem: Die Skulpturen des Eisenplastikers zum ersten Mal im vollständigen Überblick. Eine Würdigung dieses ungewöhnlichen Werks.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Brigit Staiger. Mit Beiträgen von Konrad Bitterli, Matthias Frehner, Brigit Staiger und Hans-Rudolf Staiger

1. Auflage

, 2008

Gebunden

192 Seiten, 62 farbige und 363 sw Abbildungen

23 x 31 cm

ISBN 978-3-85881-232-2

Inhalt

Der Nidwaldner Bildhauer Josef Maria Odermatt (1934–2011) war einer der bedeutendsten Eisenplastiker der Schweiz. Schmieden – dem Eisen durch Feuer und Muskelkraft den eigenen Willen aufzwingen – galt ihm als die ursprünglichste Eisenverarbeitung, und er brachte es darin zur Meisterschaft. Der Künstler, der ab 1971 sein Werk in zahlreichen Ausstellungen zeigte und 2004 mit dem Kulturpreis der Innerschweiz ausgezeichnet wurde, fand in Arbeiten von Eduardo Chillida, Bernhard Luginbühl oder Robert Müller Bezugspunkte für sein eigenes Schaffen.
Dieses Buch bietet das längst überfällige, reich illustrierte und komplette Werkverzeichnis aller 340 Plastiken aus den Jahren 1962–2007, grossformatige Fotografien der wichtigsten Skulpturen und Texte verschiedener Spezialisten zu Odermatts Person sowie zu seinem zeichnerischen und plastischen Werk.

Autoren & Herausgeber

Konrad Bitterli

, Kurator am Kunstmuseum St. Gallen. Autor und Herausgeber zahlreicher Essays und Bücher.

Matthias Frehner

 (*1955, Winterthur), seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Brigit Staiger

, Kunsthistorikerin und mit Josef Maria Odermatt befreundet.

Hans-Rudolf Staiger

, Rechtsanwalt und Partner des Büros Staiger, Schwald & Roesle in Zürich. Seit 1975 im Vorstand, seit 1990 im Stiftungsrat des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA.

Echo

«In diesem Buch wird ein Werk im Wandel dokumentiert und ein Künstler porträtiert, der sich selber treu geblieben ist.» Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung