Hermann Obrist

Skulptur, Raum, Abstraktion um 1900

Brunnen, Grabmale oder Skulpturen: Das Gesamtwerk des Jugendstilkünstlers und Theoretikers Herman Obrist erstmals im Überblick – eine Entdeckung.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Museum Bellerive, Zürich, und der Staatlichen Graphischen Sammlung München

1. Auflage

, 2009

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

248 Seiten, 158 farbige und 53 sw Abbildungen

19.5 x 25.5 cm

ISBN 978-3-85881-239-1

Inhalt

In München begründete der gebürtige Schweizer Hermann Obrist (1862–1927) in den 1890er-Jahren die deutsche Variante der Jugendstilbewegung, die anspruchsvolles Handwerk der angewandten mit den ästhetischen Ansprüchen der freien, bildenden Kunst verschmolz. Obrists Brunnen und Grabmäler können zudem als Vorläufer der abstrakten Skulptur gelten, und mit der Fotografie erschloss er paradigmatisch neue Wege für die Kunst des 20. Jahrhunderts.
Erstmals wurden seine Nachlässe in München und Zürich zusammengeführt und damit das Gesamtwerk des innovativen Zeichners, Bildhauers, Textilkünstlers und Theoretikers greifbar. In der Verknüpfung von Bild und wissenschaftlichen Essays beweist das aussergewöhnlich schön gestaltete Buch die Aktualität seines Werks. Das Buch erschien zu Ausstellungen im Museum Bellerive, Zürich, und in der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne.

Mit Beiträgen von Hubertus Adam, Eva Afuhs, Stacy Nicole Hand, Ingo Starz, Andreas Strobl, Annika Waenerberg und Viola Weigel.

Autoren & Herausgeber

Hubertus Adam

 (*1965), Direktor des Schweizerischen Architekturmuseums SAM in Basel. Als freier Architekturkritiker auch Autor zahlreicher Aufsätze zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts und zur Gegenwartsarchitektur.

Eva Afuhs

 (1954–2011), Künstlerin und leitende Kuratorin des Museums Bellerive und der Kunstgewerbesammlung des Museums für Gestaltung in Zürich. 1998–2003 Leiterin der Abteilung Ausstellungen der Schweizer Landesausstellung Expo.02.

Stacy Hand

Museum Bellerive, Zürich

Staatliche Graphische Sammlung München

Ingo Starz

Andreas Strobl

 (*1965), seit 2002 Konservator für die Kunst des 19. Jahrhunderts an der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in München und Berlin.

Viola Weigel

Echo

«Zu den hervorragenden Texten und der grosszügigen Bebilderung gesellt sich für designbewusste LeserInnen ein zusätzlicher Bonus. Das Buch besticht mit einer edlen Gestaltung, die es wohltuend von der Masse der verfügbaren Kunstpublikationen abhebt. Mehr sei hier nicht verraten.» Christine Ranseder, www.ebensolch.at

 

«Erfreulich bibliophile Aufmachung.» Jürg Deuter, www.kunstbuchanzeiger.de

 

«Mit dem zweisprachigen Sammelband liegen endlich Forschungsergebnisse vor, die die Grundlage für eine neue Positionierung des Künstlers in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts liefern.» Christoph Zuschlag, Kunstchronik