Wilfrid Moser. Wegzeichen

Werke 1934–1997

Ein Pionier der Nachkriegskunst: Dieses Buch präsentiert zum ersten Mal das ausdrucksstarke Schaffen des Schweizer Malers und Bildhauers im Überblick.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Matthias Frehner und Tina Grütter. Mit Beiträgen von Matthias Frehner, Tina Grütter, Jean-François Jaeger und Gabriel Moser. Unter Mitwirkung von Simon Oberholzer und Gabriele Lutz

1. Auflage 2009

, 2009

Gebunden

336 Seiten, 324 farbige und 41 sw Abbildungen

24 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-243-8

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern und der Stiftung Wilfrid Moser

Inhalt

Ab 1945 gehörte Wilfrid Moser (1914–1997) zu den Pionieren eines existenziellen Informel. In Paris beschäftigten ihn Themen der Grossstadt, wobei insbesondere seine Gemälde über die Métro einen neuen Typus der Grossstadtikonografie in die Malerei einführten. In seinem gesamten Schaffen war Existenzauslotung zentral, was er ab den 1960er-Jahren auch in einem figurativen Realismus auf den Bereich der Plastik ausweitete. Damit nahm Moser die künstlerischen Tendenzen ab den 1980er-Jahre vorweg.

Dieses Buch ist die erste umfassende Monografie und zeigt einen repräsentativen Einblick in Leben und Werk dieser Pionierfigur der abstrakten Nachkriegskunst in Europa. Das Buch erschien zu Ausstellungen im Kunstmuseum Bern und in der Casa Rusca, Locarno.

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Matthias Frehner

 (*1955, Winterthur), seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern, seit 2016 Direktor Sammlungen Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Tina Grütter

 (*1942), seit 2002 freischaffende Kunsthistorikerin. Studium der Kunstgeschichte, Volkskunde und Germanistik an der Universität Zürich. 1982–1984 wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Luzern. 1986–2001 Konservatorin der Kunstabteilung des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen.

Jean-François Jaeger

, Direktor der Galérie Jeanne-Bucher in Paris.

Gabriel Moser

 (1944–2011), Präsident der Stiftung Wilfrid Moser, Professor für Psychologie und Sohn von Wilfrid Moser. 1992–2005 Leiter des Laboratoire de Psychologie Environnementale in Paris.

Echo

«Der Katalog, eine eigentliche Monografie, verdient besondere Erwähnung. Mit-Kurator Matthias Frehner hat die Haupttexte verfasst – mit der Liebe und Leidenschaft des langjährigen Kenners und Freundes. Da finden sich lauter zugreifende Sätze und packende Aussagen: Auch der Laie kann sich nichts Besseres wünschen zur vertieften Auseinandersetzung mit diesem bewegenden Werk.» Angelika Maass, Der Landbote

 

«Das Kuratorenteam der Berner Ausstellung, Direktor Matthias Frehner und Tina Grütter, die ehemalige Leiterin des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen, hat Mosers Werk im gewichtigen Katalog einer ebenso kritischen wie empfindsamen Analyse unterzogen. Die Entwicklung seiner Formensprache und die existenzielle Grundmotive seines Schaffens werden erstmals in aller Deutlichkeit sichtbar.» Maria Becker, Neue Zürcher Zeitung