What Duchamp Abandoned for the Waterfall

Eine Hommage an Marcel Duchamp und den Genfersee: Dieses Künstlerbuch versammelt Stimmungsbilder vom Waadtland und den Savoyeralpen und einen Essay zu Duchamps letztem Meisterwerk.

 

 

Titelinformation

Caroline Bachmann und Stefan Banz. Mit einem Essay von Luc Debraine

1. Auflage

, 2009

Text Englisch, Französisch und Deutsch

Gebunden

216 Seiten, 100 farbige und 1 sw Abbildungen

14.5 x 19 cm

ISBN 978-3-85881-261-2

Inhalt

Der Künstler Marcel Duchamp (1887–1968) verbrachte 1946 fünf Wochen in der Schweiz, davon einige Tage im Hotel Bellevue bei Chexbres am Genfersee. Der nahe gelegene, durch die felsigen Weinberge des Lavaux in die Tiefe stürzende Wasserfall Le Forestay inspirierte den Dadaisten zu seinem letzten grossen Meisterwerk Étant donnés: 1. La chute d’eau, 2. Le gaz d’éclairage, das seit 1969 im Philadelphia Museum of Art ausgestellt ist.

Das Schweizer Künstlerpaar Caroline Bachmann und Stefan Banz fotografierte mehrere Jahre lang vom gleichen Ort aus, was in entgegengesetzter Richtung zu sehen ist: die atemberaubende Aussicht, der Duchamp damals den Rücken zukehrte. Dieses Buch versammelt 100 Farbfotografien von Genfersee und den Waadtländer-, Walliser- und Savoyeralpen in chromatischer Abfolge. Ein Essay beschreibt, was es mit Duchamps Meisterwerk auf sich hat und warum er gerade diesen Wasserfall auswählte.

Autoren & Herausgeber

Caroline Bachmann

 , Künstlerin und Professorin für Malerei und Zeichnung an der Haute École d'Art et de Design in Genf. Studium an der École des Arts décoratifs in Genf. 1991–2002 Aufenthalt in Rom. Zusammenarbeit mit Stefan Banz seit 2004.

Stefan Banz

, Künstler und Kunsthistoriker. Studium der Kunstwissenschaft, der Deutschen Literatur und Literaturkritik an der Universität Zürich. Mitbegründer der Kunsthalle Luzern. Zusammenarbeit mit Caroline Bachmann seit 2004.

Luc Debraine

, Kunst- und Fotokritiker der Tageszeitung Le Temps in Genf.

Echo

«Eine faszinierende Duchamp-Hommage, die die unfassbar gegensätzlichen Spektren des Lichts und die unendliche Vielfalt der zarten, kühlen, öligen oder dramatischen Stimmungen über dem See zur Chronologie eines fiktiven Tages vom Morgengrauen bis zum Abendrot verdichten.» Dietrich Roeschmann, artline Kunstmagazin

 

«Einer der schönsten Bildbände, die vom Genfersee zu haben sind.» Annabelle