Barnett Newman

Schriften und Interviews 1925–1970

Der Künstler als Citoyen, Kritiker und Denker: In seinen Schriften und Interviews gibt der Maler und Bildhauer Barnett Newman Einblick in sein Schaffen und Denken.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von John O'Neill. Einleitung von Richard Shiff

1. Auflage

, 1996

Gebunden

412 Seiten, 1 farbige und 2 sw Abbildungen, 1 Faksimile

17 x 24 cm

ISBN 978-3-906127-47-7

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Barnett Newman gehört zu den bedeutendsten Vertretern der amerikanischen abstrakten Malerei, insbesondere des Color Field Painting, und schrieb immer wieder auch kunsttheoretische Texte. Die Ausstellung The New American Painting im Museum of Modern Art New York machte sein Schaffen 1958 international bekannt. Newmans Gemälde lösten durch ihre Radikalität mitunter Aggressionen aus – das Werk Who's Afraid of Red, Yellow and Blue (1966–1970) wurde 1982 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin von einem aufgebrachten Besucher attackiert –, regten jedoch auch Philosophen wie Jean-François Lyotard zur Auseinandersetzung mit Kunst an.

Diese Publikation vereinigt sämtliche Schriften und die wichtigsten Interviews aus den Jahren 1925–1970 mit einer Einführung des Kunsthistorikers Richard Shiff. Newman erweist sich als unabhängiger Geist und ermöglicht in seinen Texten den Zugang zu seinem grossen Wissen ohne akademische Gelehrsamkeit.

Autoren & Herausgeber

Barnett Newman

 (1905–1970), Maler und Bildhauer. Vertreter des meditativen Expressionismus und des Color Field Painting.

John O'Neill

, Kunsthistoriker und Direktor der Barnett Newman Foundation.

Richard Shiff

, Kunsthistoriker, Professor am Department of Art and Art History an der University of Texas, Austin. 1961–1965 Studium der Architektur- und Kunstgeschichte am Harvard College und 1966–1971 an der Yale Graduate School.