Georges Vantongerloo und seine Kreise von Mondrian bis Bill

Für eine neue Welt

Eine Wiederentdeckung: Diese Monografie stellt das Werk eines der eigenwilligsten abstrakten Künstler und Architekten des 20. Jahrhunderts vor.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Christoph Brockhaus und Hans Janssen. Mit Beiträgen von Marion Bornscheuer, Christoph Brockhaus, Hans Janssen, Angela Thomas, Francisca Vanderpitte und Marek Wieczorek

1. Auflage

, 2009

Gebunden

292 Seiten, 285 farbige und 34 sw Abbildungen

22.5 x 27.5 cm

ISBN 978-3-85881-294-0

In Zusammenarbeit mit dem Wilhelm Lehmbruck-Museum, Duisburg, und dem Gemeentemuseum, Den Haag

Inhalt

Gemälde, Skulpturen und architektonische Entwürfe, etwa von hypermodern anmutenden Flugplätzen: Der belgische Maler, Bildhauer und Architekt Georges Vantongerloo (1886–1965) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der abstrakten Kunst in Europa. Mit Piet Mondrian und anderen gründete er die Künstlergruppe De Stijl, wich aber von deren rigiden Konzepten wieder ab und schuf in der Folge ein vielschichtiges, visionäres Werk, das in den Sammlungen des MoMA, der Tate Modern und im Guggenheim Museum New York vertreten ist.

Diese erste Monografie über Vantongerloo in deutscher Sprache zeigt über 130 der wichtigsten Werke in Farbe. Essays beleuchten Leben und Werk. Darüber hinaus werden Vantongerloos Umfeld, Freundschaften und künstlerische Verwandtschaften erläutert, etwa mit Piet Mondrian oder mit Max Bill, dem Vantongerloo seinen Nachlass vermachte. Das Buch erschien zu Ausstellungen im Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, und im Gemeentemuseum Den Haag.

Autoren & Herausgeber

Marion Bornscheuer

 (*1973), seit 2008 Kustodin der Gemälde-, Grafik- und Fotosammlung der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg. 2005–2007 wissenschaftliches Volontariat in der Staatsgalerie Stuttgart, freie Mitarbeiterin im Grafik-Kabinett Backnang und Lehrauftrag am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Stuttgart.

Christoph Brockhaus

 (*1944), seit 1985 Direktor und seit 2000 Vorstand der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur, Duisburg. Studium der Europäischen Kunstgeschichte, Vergleichenden Religionswissenschaft und Südostasiatischen Kunstgeschichte in Hamburg, Wien, Austin/Texas und Heidelberg. 1980–1984 Leiter der Grafik- und Fotosammlung am Museum Ludwig und Sonderbeauftragter für den Neubau des Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig in Köln.

Hans Janssen

 (*1954), seit 1991 Kurator der Sammlungen des Gemeentemuseums Den Haag. Bedeutende Ausstellungen über Jan Toorop, Gustav Klimt, Francis Bacon oder Constant. Mitarbeiter der Piet Mondrian-Retrospektive 1994 in Den Haag, Washington und New York, in Tokio (1996), Fort Worth (2002) und Wien (2005).

Angela Thomas

 (*1948), Kunsthistorikerin und Autorin. Zweite Ehefrau von Max Bill. Publikation zahlreicher Katalogtexte. 1997 Begründerin der Max Bill Georges Vantongerloo Stiftung.

Francisca Vandepitte

 (*1966), Konservatorin für moderne Bildhauerei an den Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique in Brüssel sowie Konservatorin des Constantin-Meunier-Museums.

Marek Wieczorek

 (*1964), Lehrbeauftragter für moderne Kunstgeschichte an der University of Washington in Seattle. Publikationen über Piet Mondrian, Georges Vantongerloo, Gerhard Richter, die Situationistische Internationale und BioArt. Kurator der Ausstellung The Universe in the Living Room: Georges Vantongerloo in the Space of De Stijl im Centraal Museum in Utrecht (2002).