Giovanni Giacometti – Farbe im Licht

Giovanni Giacomettis farbintensive Malerei zum ersten Mal in einer prachtvollen Monografie mit farbigen Abbildungen.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Therese Bhattacharya-Stettler, Matthias Frehner und Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Therese Bhattacharya-Stettler, Matthias Frehner, Viola Radlach und Beat Stutzer

2. Auflage

, 2010

Gebunden

216 Seiten, 131 farbige und 19 sw Abbildungen

24 x 29 cm

ISBN 978-3-85881-288-9

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern und dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Giovanni Giacometti (1868–1933) gehört neben Hodler, Amiet und Vallotton zu den bedeutendsten Schweizer Malern an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Vater von Alberto, Diego und Bruno Giacometti schuf ebenfalls ein Werk von internationalem Rang. Es umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik, das zwischen Impressionismus, Postimpressionismus und Fauvismus angesiedelt ist, die Neuerungen der Moderne aufgreift und weiterentwickelt.

Im Zentrum dieser umfangreichen Monografie steht die virtuose Lichtorchestrierung durch das Nebeneinandersetzen von ungemischten, oft komplementär sich ergänzenden Farben, die Giovanni Giacometti in seinen Gemälden zur Intensivierung der Farb- und Bildwirkung einsetzte. Das Buch, das den Künstler auch im Umfeld seiner Kollegen verortet, präsentiert die Bilder zudem zum ersten Mal in ihrer vollen Farbenpracht. Das Buch erschien zu Ausstellungen im Kunstmuseum Bern und im Bündner Kunstmuseum Chur.

Autoren & Herausgeber

Therese Bhattacharya-Stettler

 (*1949), bis 2013 Kuratorin am Kunstmuseum Bern und Mitglied der Museumsleitung.

Matthias Frehner

 (*1955, Winterthur), seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Viola Radlach

 (*1948, Garmisch-Partenkirchen), seit 1986 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Redaktorin am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Deutschen Literatur. Zusammen mit Paul Müller Ko-Autorin des Werkkatalogs Giovanni Giacometti (1996/97).

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.

 

Echo

«Der sehr sorgfältig edierte Katalog schliesst eine wichtige Lücke in der kunstgeschichtlichen Literatur und vermittelt die Faszination dieser starken Künstlerpersönlichkeit.» Nina Zimmer, Basler Zeitung

 

«Als anspruchsvolle Gesamtdarstellung zu Giovanni Giacometti geeignet.» ekz.biblitheksservice