Heinrich Graf 1930–2010

Bauten, Projekte, Interieurs

Eine Entdeckung: Zum ersten Mal sind die aussergewöhnlichen Bauten des bedeutenden Schweizer Modernisten Heinrich Graf in einer Monografie greifbar.

 

 

Titelinformation

Katrin Eberhard. Herausgegeben vom BSA Ostschweiz. Mit einem Vorwort von Peter Röllin sowie Fotografien von Momino Schiess

1. Auflage

, 2011

Gebunden

160 Seiten, 67 farbige und 164 sw Abbildungen, 106 Pläne

22.5 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-337-4

Inhalt

Wohnsiedlungen, Kirchen, Schulen und Einkaufszentren sowie Möbel und Innenausstattungen: Das aussergewöhnliche Werk des St. Galler Architekten Heinrich Graf (1930–2010) ist bisher nur einem engen Kreis von Interessierten bekannt. Sehr zu Unrecht, wie dieses Buch erstmals aufzeigt. Grafs skulptural anmutende Wohnhochhäuser, seine Villa für den österreichischen Filmstar O.W. Fischer im Tessin, das futuristische Einkaufszentrum mit dem sogenannten «Silberturm» in St. Gallen oder die filigrane Sporthalle auf der Kreuzbleiche gehören ebenso zu diesem reichhaltigen Œuvre wie seine sorgfältig in die Struktur der St. Galler Altstadt eingepassten und dennoch eigenständigen Wohn- und Geschäftshäuser. Dieses Buch stellt seine Bauten und insbesondere auch die Innenausstattungen und Möbel vor, die seinen Sinn für die Synthese von modernem Formenvokabular und kostbaren Materialien wie Marmor, Edelhölzer, Leder und Chromstahl beweisen. Eine längst fällige Würdigung.

Autoren & Herausgeber

BSA Ostschweiz

Katrin Eberhard

 (*1977), Architekturhistorikerin. Lehrt, forscht und publiziert zur (Wohn-)Architektur des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Peter Röllin

 (*1946), Kultur- und Kunstwissenschaftler. Dozent, Forscher, Publizist und Ausstellungsmacher.

Momino Schiess

Echo

«Das Buch ist eine Zusammenfassung und zugleich Würdigung von Grafs reichhaltigem Œuvre.» Raum und Wohnen

 

«Die Dokumentation des Schaffens von Heinrich Graf und seinem kleinen Büro geht nicht nur in die Tiefe, sondern bietet zugleich ein Panoptikum der Bauaufgaben jener Boomjahre. Innerhalb der riesigen Bauproduktion der Nachkriegszeit nimmt Grafs Œuvre nur schon durch seine Qualität und seine Gabe zur feinsinnigen Gestaltung eine Sonderrolle ein. Dennoch darf dieses Buch einer jungen Autorin als Anfang einer Neubewertung der Architektur zwischen 1960 und 1990 verstanden sein, die noch bis vor Kurzem auf fast reflexartige Ablehnung gestossen ist. Wir freuen uns heute schon auf weitere Entdeckungen, die unsere Wahrnehmung und unser Verständnis für die damaligen Stiltendenzen schärfen.» Patrick Schoeck-Ritschard, Heimatschutz / Patrimoine, August 2012