Moser

Ein Pionier der Nachkriegskunst: Diese Monografie gibt einen Überblick über das Schaffen des Schweizer Malers und Bildhauers. – Im Buchhandel vergriffen; Restexemplare beim Verlag erhältlich.

 

 

Titelinformation

Felix Baumann. Mit einem Gespräch von Dominique Bozo mit Moser

1. Auflage

, 1979

Text Deutsch und Französisch

Gebunden

192 Seiten, 20 farbige und 78 sw Abbildungen und 3 im Band eingebundene Originallithographien

24 x 28.5 cm

ISBN 978-3-85881-066-3

Erschienen in der Edition Scheidegger im Huber Verlag Frauenfeld

Inhalt

Ab 1945 gehörte Wilfrid Moser (1914–1997) zu den Pionieren eines existenziellen Informel. In Paris beschäftigten ihn Themen der Grossstadt, wobei insbesondere seine Gemälde über die Métro einen neuen Typus der Grossstadt-Ikonografie in die Malerei einführten. In seinem gesamten Schaffen war Existenzauslotung zentral, was er ab den 1960er-Jahren auch in einem figurativen Realismus auf den Bereich der Plastik ausweitete. Damit nahm Moser die künstlerischen Tendenzen ab den 1980er-Jahre vorweg. Dieses Buch gibt in einem ausführlichen Text von Felix Baumann und mit vielen Illustrationen sowie einem Nachwort in Gesprächsform von Dominique Bozo einen Überblick über das Schaffen des Malers und Bildhauers.

Autoren & Herausgeber

Felix A. Baumann

 (*1937, Zürich), Präsident der Alberto Giacometti Stiftung in Zürich. Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Bern. 1976–2000 Direktor des Kunsthauses Zürich.

Dominique Bozo

 (*1935), Kurator. 1972–1975 Direktor des Musée National d'Art Moderne, dann Direktor des Musée Picasso in Paris.

Echo

«Eine Monographie über ein unabgeschlossenes Werk ist immer schwierig. Es ist das Verdienst von Felix Baumann, bei aller Prägnanz fixierende Wertun¬gen zu vermeiden. Er arbeitet vielmehr das «immerwährende Suchen» Mosers heraus: Basler Zeitung

 

«Der Text von Felix Baumann zeichnet aus kunsthistorischer Distanz alles Wissenswerte über die künstlerische Entwicklung Mosers bis zu dessen jüngsten Produktionen nach, ohne biogra¬phische Schnörkel. Über die aktuellsten Zielsetzungen Mosers informiert ein Gespräch zwischen dem Künstler und dem Kunsthistoriker Dominique Bozo. Die lockere Interviewform und die lebhafte Diktion der Gesprächspartner setzen den lebendigen Akzent, der Mosers nimmermüden Aufbrüchen in künst-lerisches Neuland entspricht.» Eva Korazija, Tages-Anzeiger