Kunst Bau Zeit 1914–2014

Das Zürcher Universitätsgebäude von Karl Moser

Geschichte und Gegenwart von Karl Mosers Hauptwerk: Ein Blick zurück auf 100 Jahre Zürcher Uni-Gebäude.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Stanislaus von Moos und Sonja Hildebrand

1. Auflage

, 2014

Gebunden

400 Seiten, 138 farbige und 171 sw Abbildungen

19 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-422-7

Inhalt

Der Architekt Karl Moser entwarf und baute das 1914 eröffnete Kollegiengebäude und Biologische Institut der Universität Zürich; und er koordinierte die künstlerische Ausschmückung, die 1913/14 zu einem landesweiten Kunstskandal führte. Das Jubiläumsbuch diskutiert den Bau aus heutiger kunst- und architekturgeschichtlicher Sicht, wobei auch die Erweiterungen und Umbauten sowie die damaligen Diskussionen um die Kunst am Bau zur Sprache kommen.

Ein Essay von Peter von Matt, Fotografien von Katherine York und René Burri, das Gespräch von Philip Ursprung mit den Künstlern Pipilotti Rist und Adrian Schiess, ein künstlerbuchartiger «Bilderatlas» von Vaclav Pozarek sowie Zeitdokumente und bisher nicht greifbare Quellentexte reflektieren sowohl Geschichte wie Gegenwart des exponiertesten Gebäudes Zürichs aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

Autoren & Herausgeber

Silvia Bolliger

 (*1974), seit 2007 Leiterin des Universitätsarchivs Zürich. Studium der Allgemeinen Geschichte und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich sowie der Bibliothekswissenschaften an der Universität Bern.

Thomas Gnägi

 (*1971), Kunsthistoriker und Dozent für Architekturgeschichte an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter für das SNF-Forschungsprojekt zum Schweizerischen Werkbund an der Universität Bern.

Sonja Hildebrand

 (*1967), seit 2011 Professorin für Architekturgeschichte an der Accademia di architettura Mendrisio, Università della Svizzera italiana. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zu Geschichte und Theorie der Architektur des 19.–21. Jahrhunderts.

Verena Huber Nievergelt

 (*1971, Winterthur), Kunst- und Fotografiehistorikerin. Seit 2005 in Forschung und Lehre im Bereich Geschichte und Theorie der Fotografie tätig, u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und an der Universität Zürich.

Mario Lüscher

 (*1976, Zürich), seit 2012 Fachreferent der Bibliothek des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen und Russischen Literatur in Zürich, Genf, St. Petersburg. 2007–2009 Redaktor bei SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. 2010–2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter des SNF-Projekts Kunst, Kunstbetrieb und Wissensgesellschaft Schweiz an der Universität Lausanne.

Peter von Matt

 (*1937, Luzern), Literaturwissenschaftler. 1976–2002 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Publikation zahlreicher Bücher, u.a. Liebesverrat – Die Treulosen in der Literatur (1989), Verkommene Söhne, missratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur (1995), Wörterleuchten. Kleine Deutungen deutscher Gedichte (2011).

Stanislaus von Moos

 (*1940, Luzern), 1983–2005 Professor für moderne Kunst an der Universität Zürich, seit 2010 Gastprofessor an der Yale School of Architecture. Verfasser zahlreicher Monografien, u.a. über Le Corbusier und Robert Venturi.

Franz Müller

 (*1962), seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA und Leiter des Projekts Werkkatalog der Gemälde von Cuno Amiet am SIK. Studium der Kunstgeschichte und neueren deutschen Literatur in Zürich. 1994–1998 Redaktor des Biografischen Lexikons der Schweizer Kunst und Kunstkritiker, 1998–2000 Assistent am Kunstmuseum Solothurn.

Pipilotti Rist

 (*1962), Künstlerin. Studium der Gebrauchs-, Illustrations- und Fotografik an der Universität für angewandte Kunst in Wien und der Audiovisuellen Gestaltung an der Schule für Gestaltung in Basel (heute HGK FHNW). 1997–1998 künstlerische Direktorin der Schweizerischen Landesausstellung Expo.02. 2002–2003 Gastprofessorin an der University of California in Los Angeles, seit 2003 Professorin an der Universität der Künste Berlin. Zahlreiche Performances, Video- und Filmprojekte und Musikaufführungen, internationale Einzel- und Gruppenausstellungen.

Arthur Rüegg

 (*1942, Bülach), Architekt und Autor sowie Herausgeber zahlreicher Bücher, u.a. über Le Corbusier. Studium der Architektur an der ETH Zürich 1961–1967. 1971–1998 mit Ueli Marbach Architekturbüro in Zürich. 1991–2007 Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Adrian Schiess

 (*1959), Künstler. Nach einer Ausbildung zum Grafiker als Maler, Fotograf und Videokünstler tätig. Zahlreiche architekturbezogene Werke (Farbkonzepte) für Bauten u.a. von Herzog & de Meuron, Gigon/Guyer und Santiago Calatrava.

Philip Ursprung

 (*1963), seit 2011 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Allgemeinen Geschichte und Germanistik in Genf, Wien und Berlin. 2005–2011 Professor für moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen.

Matthias Vogel

 (*1955), Publizist, Kurator und Dozent an der Universität Basel und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Studium der Kunstgeschichte, Anthropologie, Philosophie und Literaturkritik in Zürich, München und Berlin. Forschungs- und Lehraufenthalte in Paris, London, New Haven (Yale) und New York.

Echo

«Schwer in der Hand, weil schönstes Papier, zeitlos elegante Typo, Druck ohne Mängel und Texte, die jenseits von Zeitgeist dem Geist von Bildung und Ausbildung damals (und fast bis heute) auf der Spur sind. So ist das Buch ein Kongenial zum Gegenstand seiner Beschreibung. Perfekt. Mit Literaturverzeichnis, Personen-, Bau- und Ortsregister.» Benedikt Kraft, DBZ Deutsche Bauzeitschrift