Sophie Taeuber-Arp – Heute ist Morgen

Sophie Taeuber-Arp war ein Universaltalent der frühen Avantgarde: Diese umfassende Monografie gewährt einen neuen Blick auf das ungewöhnlich vielfältige Schaffen der Künstlerin.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Aargauer Kunsthaus und der Kunsthalle Bielefeld

1. Auflage

, 2014

Gebunden

288 Seiten, 432 farbige und 5 sw Abbildungen

24 x 31 cm

ISBN 978-3-85881-432-6

Inhalt

Malerin, Plastikerin und Textilgestalterin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) ist eine «bekannte Unbekannte». Nach einer kunstgewerblichen Ausbildung in St. Gallen, München und Hamburg zog sie 1914 nach Zürich, wo sie Hans Arp kennenlernte. 1916‒1929 lehrte sie textiles Entwerfen an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Ab 1929 lebte das Ehepaar Arp bei Paris, von wo es 1940 zuerst nach Grasse, 1942 in die Schweiz floh.

Sophie Taeuber-Arp schuf in den Bereichen Design, Malerei, Textilien, Zeichnung, Plastik, Architektur, Tanz und Szenografie ein Œuvre von höchster Qualität. Diese bislang umfassendste Monografie zu ihrem Werk erkundet mit mehr als 200 Arbeiten die gattungsübergreifende Denk- und Vorgehensweise der Künstlerin. Erstmals werden dabei Bestände privater Sammlungen gezeigt, und anders als bisherige Publikationen gewichtet dieses Buch die freie und die angewandte Kunst Taeuber-Arps gleich. So wird ihre Pionierleistung für die Moderne erlebbar: Ihr Heute verwies immer schon auf das Morgen.

 

Das Buch erscheint zu den gleichnamigen Ausstellungen im Aargauer Kunsthaus (23. August bis 16. November 2014) und in der Kunsthalle Bielefeld (12. Dezember 2014 bis 15. März 2015).

 

English edition
 

Autoren & Herausgeber

Rahel Beyerle

 (*1986), Studium der Kunstgeschichte, des Rechts und der Politologie in Zürich. Seit 2013 Projekt- und kuratorische Assistenz zur Ausstellung Sophie Taeuber-Arp, Aargauer Kunsthaus, Aarau, und Mitarbeiterin des Schweizerisches Kunstarchivs am Schweizerischen Institut für Kunstgeschichte SIK-ISEA in Zürich.

Sarah Burkhalter

 (*1980), seit 2013 Leiterin der Antenne romande des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA in Lausanne. Studium der Kunstgeschichte, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Soziologie in New York und Genf. 2008–2012 Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Genf.

Medea Hoch

 (*1970), seit 1999 im Bereich Kunstvermittlung der Hallen für Neue Kunst Schaffhausen tätig. Seit 2014 Mitarbeit an der Briefedition Sophie Taeuber-Arp. Studium der Kunst-, Italienischen Literatur- und Sprachwissenschaft in Zürich und Bologna.

Walburga Krupp

 (*1959), Studium der Germanistik, Judaistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn und Köln, Promotion mit einer Dissertation über Sophie Taeuber-Arps künstlerisches Selbstverständnis. 1990–2012 Kuratorin, Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V., Rolandseck. Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeit an der Briefedition Sophie Taeuber-Arp.

Brigitte Maier

 (*1962), freischaffende Architektin in Berlin. Seit 2000 Forschungstätigkeit zum architektonischen Werk und seit 2004 zum gesamten Œuvre von Sophie Taeuber-Arp. Architekturstudium an der Technischen Universität Berlin.

Friedrich Meschede

 (*1955), Studium der Theologie und Kunstgeschichte in Würzburg und Münster. Seit 2011 Direktor Kunsthalle Bielefeld.

Sigrid Schade

 (*1954), seit 2002 Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Davor wissenschaftliche Mitarbeiterin und Professorin an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Empirischen Kulturwissenschaften in Tübingen, Paris und London.

Thomas Schmutz

 (*1968), seit 2011 stellvertretender Direktor und Kurator des Aargauer Kunsthauses, Aarau. Studium der Kunstgeschichte, Politologie und Medienwissenschaften in Bern, Basel und Chapel Hill, NC (USA).

Madeleine Schuppli

 (*1965), seit 2007 Direktorin des Aargauer Kunsthauses. Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Genf, Hamburg und Zürich, MAS in Kulturmanagement an der Universität Basel. 1996–2000 Kuratorin an der Kunsthalle Basel. 2000–2007 Direktorin des Kunstmuseums Thun.

Maike Steinkamp

 (*1974), seit 2012 Kustodin der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V., Rolandseck. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Romanistik in Bonn und Parma. Museumstätigkeit in Bonn und Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. 2009 Gastprofessur am Smith College in Northampton, MA (USA). 

Rudolf Suter

 (*1955), seit 1998 freier Kunstvermittler und Kunstkritiker. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Geschichte in Basel und Wien. Promotion mit einer Dissertation über Weltbild und Kunstauffassung im Spätwerk von Hans Arp (2007). 

Echo

«Eine grossartige Inspirationsquelle in Sachen textiles Schaffen, Formensprache, Oberflächengestaltung.» Stefanie Ringel, Schöner Wohnen Schweiz