Giovanni Segantini

Im Dialog mit Symbolismus und Futurismus, Ferdinand Hodler und Joseph Beuys

Giovanni Segantinis Bedeutung für die europäische Kunst im 20. Jahrhundert: Ein Sammelband mit neuen Forschungsbeiträgen.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Oskar Bätschmann, Matthias Fischer, Paul Müller, Eva Mongi-Vollmer und Beat Stutzer

1. Auflage

, 2014

Broschiert

124 Seiten, 60 farbige und 11 sw Abbildungen

19.5 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-439-5

In Zusammenarbeit mit dem Segantini Museum, St. Moritz

Inhalt

Giovanni Segantinis Werk hat für Kunstschaffende bis heute grosse Anziehungskraft. In einer Vortragsreihe im Segantini Museum St. Moritz beleuchteten im Sommer/Herbst 2013 namhafte Experten das Werk des italienisch-schweizerischen Symbolisten und Meisters der Landschaftsmalerei vor einem erweiterten (kunst-)historischen und politischen Hintergrund. Dieses Buch versammelt die neuen Forschungsbeiträge.

Matthias Fischer betrachtet die Beziehung Ferdinand Hodlers zu Segantini; Oskar Bätschmann zeigt, wie Böcklin, Segantini und Hodler um 1900 in Wien aufgenommen wurden; Paul Müller schildert, weshalb die Futuristen Segantini huldigten und Eva Mongi-Vollmer geht der Frage nach, was Segantini für die nationalsozialistischen Kunstideologen bedeutete. Beat Stutzer schliesslich widmet sich der auf Segantini bezogene Rauminstallation «Voglie vedere le miei montagne» (1971) von Joseph Beuys und bringt mit Not Vital, Franz Wanner und Hannes Vogel drei zeitgenössische Positionen zur Sprache, die sich erneut mit Segantinis Werk auseinandersetzen.

Autoren & Herausgeber

Oskar Bätschmann

 (*1943, Luzern), Kunsthistoriker und emeritierter Professor für Kunstgeschichte. Seit 2009 Professorial Fellow am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Florenz und Zürich. 1991–2009 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Bern. Mit Paul Müller Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Matthias Fischer

 (*1960, München), Kunsthistoriker und Autor, seit 2013 Sammlungskurator am Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Studium der Politischen Wissenschaften, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie in München und Bern.

Eva Mongi-Vollmer

, Kunsthistorikerin und seit 2002 Kuratorin für Sonderprojekte am Städel Museum in Frankfurt am Main.

Paul Müller

 (*1951, Luzern), seit 1981 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. 1973–1979 Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Ethnologie an der Universität Basel. 1984–1995 freier Mitarbeiter der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung, Vaduz. Seit 2000 gemeinsam mit Oskar Bätschmann Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.

 

Echo

«Ein Buch, das auch für Laien interessante Aspekte zum Werk Giovanni Segantinis vom Fin de Siècle über den Futurismus, die 1930er-Jahre bis zur zeitgenössischen Kunst darlegt.» Gabriele Klempert, kunstbuchanzeiger.de