Gertrud Debrunner

Kunst auf der Grenze

Malerin, Intellektuelle, Feministin: Die erste umfassende Darstellung von Leben und Werk der Schweizer Malerin ermöglicht die Wiederentdeckung und Würdigung einer unkonventionellen und inspirierenden Persönlichkeit.

 

 

Titelinformation

Susanna Lerch. Mit einem Vorwort von Thomas Schmutz

1. Auflage

, 2014

Gebunden

208 Seiten, 88 farbige und 20 sw Abbildungen

18.5 x 25.5 cm

ISBN 978-3-85881-434-0

Inhalt

Gertrud Debrunner (1902–2000) gehörte der sogenannten «Zweiten Avantgarde» an, die vor und nach dem Zweiten Weltkrieg der modernen Malerei in der Schweiz zum Durchbruch verhalf. Einer grossbürgerlichen Industriellen- und Hoteliersfamilie entstammend, heiratete sie einen Intellektuellen und wurde Künstlerin. Sie beschäftigte sich mit der Psychologie C.G. Jungs, die eine wichtige Rolle auf ihrem Weg von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion spielte, und setzte sich mit der Stellung der Frau in der Gesellschaft und den Vorstellungen von Weiblichkeit auseinander.

Erstmals werden in diesem Buch das Leben und das über fast sieben Jahrzehnte geschaffene vielseitige Werk Gertrud Debrunners umfassend dargestellt. Die Autorin zeichnet Lebensweg und Persönlichkeit der Künstlerin nach und beleuchtet alle Aspekte ihres Schaffens. Reich illustriert ist diese Werkbiografie und Würdigung eine längst fällige Ergänzung der Literatur zur Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts.

Autoren & Herausgeber

Susanna Lerch

 (*1970), gelernte Silberschmiedin. Studium der Kunstgeschichte, Allgemeinen Psychologie und Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. 2013 promovierte sie über die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses der Schweizer Malerin Gertrud Debrunner.

Thomas Schmutz

 (*1968), seit 2011 stellvertretender Direktor und Kurator des Aargauer Kunsthauses, Aarau. Studium der Kunstgeschichte, Politologie und Medienwissenschaften in Bern, Basel und Chapel Hill, NC (USA).