Blicke ins Licht

Neue Betrachtungen zum Werk von Giovanni Segantini

Der Maler Giovanni Segantini zählt mit Vincent van Gogh, Paul Cézanne oder Claude Monet zu den Wegbereitern der Moderne. Eine neue Sicht auf sein Schaffen.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Juerg Albrecht, Matthias Frehner, Tina Grütter, Daniela Hardmeier, Johannes Stückelberger, Beat Stutzer und Jörg Traeger

1. Auflage

, 2004

Gebunden

160 Seiten, 79 und 28 sw farbige Abbildungen

20 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-159-2

In Zusammenarbeit mit dem Segantini Museum, St. Moritz

Inhalt

Der Symbolist und Erneuerer der Alpenmalerei Giovanni Segantini (1858–1899) gilt heute als Wegbereiter der Moderne. Nach einer schwierigen Kindheit und Jugend besuchte er 1875–1879 die Accademia di belle Arti di Brera in Mailand. 1886 zog er mit seiner Familie nach Savognin, ab 1894 lebte er in Maloja und Soglio. Sein Werk, insbesondere das berühmte Triptychon Werden – Sein – Vergehen, während dessen Fertigstellung er auf dem Schafberg bei Pontresina starb, verlieh ihm einen Platz unter den bedeutendsten Malern des späten 19. Jahrhunderts.
In diesem Band setzen sich renommierte Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker mit ausgewählten Gemälden auseinander, untersuchen ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf die Kunst der Epoche.

Autoren & Herausgeber

Juerg Albrecht

  (*1952), Kunsthistoriker und 1991–2015 Leiter der Abteilung Kunstwissenschaft am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bern.

Matthias Frehner

 (*1955, Winterthur), seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern, seit 2016 Direktor Sammlungen Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Tina Grütter

 (*1942), seit 2002 freischaffende Kunsthistorikerin. Studium der Kunstgeschichte, Volkskunde und Germanistik an der Universität Zürich. 1982–1984 wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Luzern. 1986–2001 Konservatorin der Kunstabteilung des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen.

Daniela Hardmeier

 (*1971), Kunsthistorikerin und Leiterin des Kunst(Zeug)Haus Rapperswil. Studium der Kunstgeschichte, Betriebswirtschaft und der Neueren Geschichte an der Universität Zürich. 1995–2000 Assistentin am Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.

Johannes Stückelberger

 (*1958), Kunsthistoriker und Dozent für Visuelle Religion und Kirchenästhetik an der Universität Bern. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Basel und München. 1984–1988 Assistent für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel.

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.

 

Jörg Traeger

 (1942–2005), Kunsthistoriker. Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Philosophie und Geschichtlichen Hilfswissenschaften an der Universität München. 1976–2005 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg.

Echo

«Die Beiträge enthalten erstaunliche kunstwissenschaftliche Erkenntnisse und tragen zum Verständnis der Kunst Giovanni Segantinis bei.» Verena Fiva, Bündner Tagblatt

 

«Das Buch enthält kunsthistorisch neue Ansätze zur Interpretation des Werks des Alpenmalers. Interessierte Leserinnen und Leser finden in den fundierten Beiträgen und den sie begleitenden Fussnoten eine Fülle von Informationen.» Engadiner Post