Max Gubler. Ein Lebenswerk

Wiederentdeckung eines Œuvre von enormer malerischer Ausdruckskraft: die erste umfassende Monografie zu Max Gubler.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Matthias Frehner, Daniel Spanke und Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Bettina Brand-Claussen und Peter Cornelius Claussen, Matthias Frehner, Hannah Rocchi, Daniel Spanke, Beat Stutzer

1. Auflage

, 2015

Gebunden

256 Seiten, 299 farbige und 44 sw Abbildungen

24 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-454-8

In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern

Inhalt

Max Gubler (1898–1973) galt als Ausnahmetalent der Schweizer Malerei. Sein Werk zeichnet sich durch eine kontinuierliche Entwicklung vom Expressionismus über die Neue Sachlichkeit um 1919 bis zu den ausdrucksstarken Bildern der letzten, bislang unbekannten Phase 1957–1961 aus. Die Freigabe des lange unter Verschluss gehaltenen Spätwerks ermöglicht nun erstmals eine wirklich umfassende Retrospektive.

Anhand von rund 100 ausgewählten Werken zeichnet diese Monografie den Schaffensweg Max Gublers vor dem Hintergrund seiner künstlerisch tätigen Familie nach. Zudem werden seine zentralen thematischen Bereiche und die teilweise über Jahrzehnte hinweg immer wieder aufgegriffenen Motive beleuchtet: Figurenbilder, Landschaften, Selbstporträts, Stillleben, Atelierbilder und die Bildnisse seiner Frau Maria. Das Buch ermöglicht so die Wiederentdeckung eines Lebenswerks von enormer malerischer Qualität und Prägnanz.

 

Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Kunstmuseum Bern.

Autoren & Herausgeber

Bettina Brand-Claussen

 (*1947), Kunsthistorikerin mit dem Schwerpunkt Kunst um 1900. Sie war als Kuratorin und stellvertretende Leiterin tätig in der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg. Zahlreiche Beiträge zum Thema Kunst und Psychiatrie in Ausstellungskatalogen und Sammelbänden.

Peter Cornelius Claussen

 (*1944), nach Stationen in Heidelberg, Frankfurt a. Main und Rom als Professor für Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Lehrtätigkeit und Publikationen vor allem zum Mittelalter, auch zu Visionen, Kunst und Psychiatrie und den Ursprüngen der frühen Moderne.

Matthias Frehner

 (*1955, Winterthur), seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung.

Hannah Rocchi

, wissenschaftliche Assistentin am Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte und des Interreligiösen Dialogs an der Universität Bern.

Daniel Spanke

 (*1966), Kunsthistoriker und seit 2014 Kurator am Kunstmuseum Bern für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Ab 2006 Kurator für Klassische Moderne am Kunstmuseum Stuttgart und 2010–2013 Leiter Museum Haus Dix.

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.