Karl Jakob Wegmann – Die Signatur der Ehrlichkeit

Die Freiheit in der Abstraktion oder die Kugel als unendliche Bildfläche: Die Entdeckung eines unterschätzten Malers.

 

 

Titelinformation

Ludmila Vachtova

1. Auflage

, 2015

Gebunden

224 Seiten, 155 farbige und 26 sw Abbildungen

20 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-462-3

Inhalt

Geheimtipp, Ausnahmetalent, Kultfigur: Der Schweizer Maler Karl Jakob Wegmann (1928–1997) lebte zwar zurückgezogen in Zürich, doch zählte er schon mit 31 Jahren gemäss der Zeitschrift Du zu den zwölf wichtigsten Nachkriegshoffnungen der Schweizer Kunst. Bis in die 1990er-Jahre schuf Wegmann ein umfangreiches malerisches Werk, ab 1961 entstanden auch sogenannte Kugelbilder. Stark beachtet wurde zudem seine urbanistische Vision «Zürich Gambit» (1975–1980).

Dieses Buch der renommierten Kunstkritikerin Ludmila Vachtova konzentriert sich jedoch auf die umfangreiche Darstellung von Wegmanns malerischem Schaffen. Neben einem einordnenden Essay präsentiert es rund 150 Werke, überwiegend aus Privatsammlungen, meist erstmals publiziert. Ergänzt werden die grossformatigen Werkabbildungen durch Faksimiles aus Wegmanns Notizbüchern, die einen atmosphärischen Einblick in seinen künstlerischen Alltag geben.

 

Erscheint anlässlich der Ausstellung «Karl Jakob Wegmann – Aufbruch zu neuen Spielen» im Kunstmuseum Winterthur.

Autoren & Herausgeber

Ludmila Vachtova

 (*1933, Tschechien), Kunstkritikerin und Publizistin u.a. für Neue Zürcher Zeitung, Tages-Anzeiger, Weltwoche. Studium der Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Karlsuniversität Prag. Seit 1973 in Zürich. Zahlreiche Publikationen, u.a. František Kupka. Ein Pionier der abstrakten Kunst (Prag 1968/New York 1969); Varlin (1978); Eigentum ohne Besitz. Werkmonografie Hanny Fries (1998).

Echo

«Das Buch von Ludmila Vachtova, auf seine Art auch eine "Signatur der Ehrlichkeit", ist schön schlicht. Es dokumentiert in chronologischer Abfolge die wichtigsten Bilder. Fotos illustrieren die Biografie. Der knapp erläuternde Text ist kenntnisreich, schnörkellos und freundschaftlich direkt. Die Worte geben den Bildern die kunstgeschichtliche Kontur, der Person des Künstlers Licht, Schatten, Spannung.» Alex Bänninger, Journal 21