Doris Stauffer

Eine Monografie

Vielseitig und wegweisend: Eine Monografie zu Leben, Schaffen und Wirken der Pionierin der experimentellen Kunstausbildung in der Schweiz.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Simone Koller und Mara Züst. Mit Beiträgen von Doris Stauffer, Michael Hiltbrunner, Andrea Thal, Kay Turner und Mara Züst

1. Auflage

, 2015

Gebunden (Flexicover)

212 Seiten, 188 farbige und 129 sw Abbildungen

23 x 30 cm

ISBN 978-3-85881-445-6

Inhalt

Die Künstlerin und Mitbegründerin der Zürcher Frauenbefreiungsbewegung FBB Doris Stauffer (*1934) gründete in den 1970er-Jahren auch die einflussreiche F+F-Schule für experimentelle Gestaltung (heute F+F Schule für Kunst und Design). Mit unkonventionellen Unterrichtsformaten wie dem «Teamwork» und dem von ihr gegründeten «Hexenkurs» setzte sie in der Kunstausbildung und im Feminismus neue Massstäbe. Bis heute trägt Doris Stauffer als Kolumnenschreiberin und Kunstvermittlerin zu aktuellen Debatten bei.

Die Monografie macht die Wirkungsfelder Doris Stauffers sichtbar: Neben einer Übersicht über ihre Fotografien, Kunstwerke und Aktionen werden auch Bilder, Dokumente und Texte aus ihrer Vermittlungstätigkeit gezeigt, begleitet von Essays, die Stauffers Wirken zeitlich, politisch und kunsthistorisch verorten.

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Michael Hiltbrunner

 (*1975), freier Kurator. Studium der Volkskunde und Kulturanthropologie an der Universität Zürich und an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Forscht an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK im Bereich Archive forschender Künstler, Erschliessung des Archivs von Serge und Doris Stauffer an der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern als SNF-Forschungsprojekt. Lebt in Zürich.

Simone Koller

 (*1980), seit 2011 selbstständige Grafikerin mit Schwerpunkt Buchgestaltung in den Feldern Kunst und Kulturgeschichte. Seit 2015 Zusammenarbeit mit Corina Neuenschwander unter dem Namen Studio NOI. Studium der Visuellen Gestaltung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). MA-Studium Graphic Design (Werkplaats Typografie, Arnhem, NL). 2006–2009 Grafikdesignerin bei Elektrosmog, Zürich. Lebt in Zürich.

Doris Stauffer

 (*1934, Amden), Objektkünstlerin, Publizistin, Feministin. 1969 Mitbegründerin der Frauenbefreiungsbewegung (FBB) und 1971 der F+F-Schule für experimentelle Gestaltung Zürich, an der sie auch als Lehrerin tätig war. Lebt in Zürich.

Andrea Thal

 (*1975), Kuratorin. Studium der Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und MA-Studium Fine Art & Theory an der Slade School of Fine Art, London. Seit 2014 künstlerische Leiterin des Contemporary Image Collective (CIC) in Kairo. 2006–2014 Betreiberin des unabhängigen Kunstraums Les Complices*. 2011 mitverantwortlich für den Länderpavillon Schweiz an der Biennale von Venedig. Lebt in Kairo.

Kay Turner

 (*1950), freie Dozentin und Publizistin. Studium der Volkskunde und Anthropologie an der University of Texas, Austin. Bis 2013 Leiterin der Abteilung Volkskunde am Brooklyn Arts Council (BAC) und Professorin am Performance Studies Programm der New York University. Mitglied der Band Girls in the Nose und Initiantin des Witch Salons, eines Lesezirkels für Frauen. Lebt in New York.

Mara Züst

 (*1976), Künstlerin, Kulturvermittlerin und Forscherin. Seit 2000 für den Nachlass Andreas Züst verantwortlich. Studium der Theorie der Gestaltung und Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie MA-Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich. Lebt in Zürich.

Echo

«Ein erfrischendes Lehrbuch über kreatives Multitasking im Namen von Freiheit und Gleichberechtigung.» Annabelle

 

«Doris Stauffer atmet die quecksilbrige Umbruchstimmung der sechziger und siebziger Jahre und erzählt viel über eine durch die Frauenbewegung gefärbte, pathosfreie Kunst, die mit Politik und Leben verschmolz.» Brigitte Ulmer, Neue Zürcher Zeitung