Bergell – Heimat der Giacometti

Ein Film über die Heimat der Giacometti-Familie und die intensive Beziehung zwischen Landschaft, Natur und Kunst.

 

 

Titelinformation

Ein Film von Ernst Scheidegger

Originalfassung

, 1986

VHS

ca. 60 Min., farbig

12 x 20 cm

ISBN 978-3-85881-900-0

Inhalt

Das Bergell, ein Bergtal im Süden der Alpen, ist Herkunftsort und zugleich Refugium der Künstlerfamilie Giacometti. Augusto Giacometti (1877–1947) und sein Cousin Giovanni (1868–1933) sowie dessen Söhne Alberto (1901–1966), Diego (1902–1985) und Bruno (1907–2012) gehören als Maler und Bildhauer bwz. als Architekt zu den herausragenden Figuren in der Schweizer Kunstgeschichte.
Ernst Scheidegger spürt in seinem Filmporträt der Beziehung zwischen diesen Künstlern, die alle auch in Paris gelebt haben, und der dramatischen Landschaft des Bergells mit seinen hohen Bergen, den Kastanienwäldern und der eigenen Italianità der Dörfer nach. Er verwebt dabei Impressionen der Landschaft, die für die Giacomettis immer von grösster Bedeutung blieb, mit den Porträts der Künstler. Ein Filmessay über den Einfluss der Landschaft auf die Kunst.

 

Regie: Ernst Scheidegger; Kamera: Othmar Schmid: Kommentar: Bruno Giacometti, Odette Giacometti, Ernst Scheidegger; Schnitt: Kathrin Plüss; Musik: J.H. Dobler (bearbeitet von Pietro Bianchi) und James Ensor.

Autoren & Herausgeber

Ernst Scheidegger

 (1923–2016). Frühe Tätigkeit als Fotograf für die Agentur Magnum. 1956/57 Unterricht mit Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und in Ahmedabad (Indien) Aufbau einer Schule für Design. 1960–1988 Redaktor der Bildbeilage «Das Wochenende» der Neuen Zürcher Zeitung, Galerist und Dokumentarfilmer. 1962 Gründung des Verlags Ernst Scheidegger. 1997 zusammen mit Heiner Spiess Neugründung des Verlags unter dem Namen Verlag Scheidegger & Spiess.

Echo

«Ein Film der Fülle.» Neue Zürcher Zeitung