Das Hallenstadion – Arena der Emotionen

Ob Nachtschwärmer oder Sportfan: Das Zürcher Hallenstadion hat Tausenden unvergessliche Momente verschafft. Dieses Buch erzählt die Baugeschichte der Arena und richtet den Scheinwerfer auf sportliche und musikalische Highlights.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Heiner Spiess. Mit Beiträgen Carlo Galmarini, Mario Gerteis, Adrian Knoepfli, Thomas Kramer / Mischa Suter, Bruno Maurer, Thomas Pfister / Ruggero Tropeano und Werner Schweizer

1. Auflage

, 2005

Gebunden

280 Seiten, 45 farbige und 221 sw Abbildungen

22 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-164-6

Inhalt

Hier wird geradelt, geboxt, gesungen, gerockt, getanzt und manchmal auch gebetet: Das Zürcher Hallenstadion, 1938/39 von den Architekten Egender & Müller erbaut, galt schon bei seiner Eröffnung als ingenieurtechnische Meisterleistung. Die damals grösste säulenlose Überdeckung Europas fasziniert bis heute: Unter diesem Dach verzaubern Eisprinzessinnen die Zuschauer, ziehen «Gümeler» die Radsportfans in Bann, hier lösen Opernsängerinnen und Superstars der Popmusik Begeisterungsstürme aus und hier führen Klein- und Grossaktionäre ihre Debatten. Der legendäre Rundbau ist immer auch ein Seismograf der gesellschaftlichen Entwicklung gewesen.
Zur Neueröffnung im Herbst 2005 – nach der ersten Gesamtrenovierung und einem Umbau – erzählt dieses faktenreiche und vielfältig bebilderte Buch die Architektur- und Baugeschichte des Stadions und blickt auf sportliche und musikalische Grossereignisse zurück.
Das Buch enthält auch Texte von Erich Gysling, Arnold Kübler, Hugo Loetscher, Sepp Renggli und Stefan Sadkowski, Fotografien von Rob Gnant, Giorgio Hoch, Peter Schudel und Christian Schwarz sowie Bilder und Zeichnungen von Wladimir Sagal und Jakob Strasser.

Autoren & Herausgeber

Carlo Galmarini

 (*1952),  Bauingenieur und Partner bei Walt + Galmarini Ingenieure AG. Studium an der ETH Zürich, MBA an der Northern Illinois University, DeKalb (USA).

Mario Gerteis

 (*1937), freier Publizist. 1961–1998 Musikkritiker und Kulturredaktor beim Tages-Anzeiger.

Adrian Knoepfli

 (*1948), Wirtschaftshistoriker und Wirtschaftsjournalist (Handelszeitung, Hochparterre). Publikationen u.a. über die Bau- und Holzindustrie sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Schaffhausen.

Thomas Kramer

 (*1966), seit 2006 Verlagsleiter von Scheidegger & Spiess. Studium der Geschichte und Germanistik in Zürich, Arbeit als Filmhistoriker und Publizist in Wien. 1998–2003 Redaktor und Musikkritiker beim Tages-Anzeiger, 2005–2006 Leiter der Kulturredaktion der Weltwoche.

Bruno Maurer

 (*1956), Redaktor der Zeitschrift archithese, seit 1994 Forschungskoordinator am Institut für Geschichte und Theorie der Architetkur gta der ETH Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Publizistikwissenschaft und Kirchengeschichte an der Universität Zürich, Assistent für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich.

Thomas Pfister

 (*1949), Architekt ETH HTL BSA SIA. Teilhaber des Architekturbüros Pfister Schiess Tropeano & Partner Architekten AG in Zürich.

Werner Schweizer

 (*1949, Zürich), Sportredaktor beim Tages-Anzeiger und der SonntagsZeitung. Autor mehrerer Eishockey-Bücher, u.a. Löwenherz, die Chronik des ZSC.

Heiner Spiess

 (1948–2006), Verleger. Lehre als Verlagsbuchhändler beim Diogenes Verlag in Zürich 1965–1968. Danach Studium der Geschichte an der Universität Zürich. 1975 Mitbegründer des Limmat Verlags in Zürich. Erstes Buch war das Standardwerk Schweizerische Arbeiterbewegung. 1991 Fusion mit dem Zürcher Unionsverlag. Heiner Spiess trug bis 1996 entscheidend zum Erfolg des Verlags bei. Zusammen mit Ernst Scheidegger 1997 Neugründung des Verlags Ernst Scheidegger unter dem Namen Verlag Scheidegger & Spiess.

Ruggero Tropeano

 (*1955, Mailand), Architekt ETH. 1991–1999 Dozent und Assistenzprofessor für Entwurf an der ETH Zürich. Publikationen über Einrichtung der Moderne, Le Corbusier, Jean Prouvé und Max Ernst Haefeli. Teilhaber des Architekturbüros Pfister Schiess Tropeano & Partner Architekten AG und Inhaber des Büros Ruggero Tropeano Architekten in Zürich.

Echo

«Die Publikation überzeugt durch ihre Faktenvielfalt und vor allem durch das reiche Bildmaterial, die die bewegte Geschichte des Stadions und damit ein Stück Stadtgeschichte wieder lebendig werden lassen.» Adi Kälin, Tages-Anzeiger