Einblicke

Begegnungen mit Künstlern des 20. Jahrhunderts

Atelierbesuche mit der Kamera sind für den Fotografen Ernst Scheidegger Teil seines Lebens. Dieses Buch öffnet Türen in die Ateliers von bekannten Künstlern. Ein Einblick mit Seltenheitswert.

 

 

Titelinformation

Fotografien von Ernst Scheidegger. Text von Peter Zeindler

1. Auflage

, 1999

Gebunden

312 Seiten, 354 sw Abbildungen

26 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-115-8

Inhalt

Für den Schweizer Fotografen Ernst Scheidegger ist das Gespräch mit Künstlern und die Auseinandersetzung mit ihrer Arbeit ein Lebenselixier. Immer wieder hat er auch mit der Kamera die Künstler, die Kunst und ihre Entstehung im Atelier begleitet. Seine Vertrautheit schafft dabei eine grosse Nähe, die einen seltenen Einblick in diese besondere Arbeitsatmosphäre und in künstlerische Prozesse ermöglicht.
Der vorliegende Band zeigt eine Auswahl aus mehreren tausend Fotografien, die meisten bislang unveröffentlicht. Bekannt sind Ernst Scheideggers Aufnahmen von Alberto Giacometti und Joan Miró, doch durch dieses Buch kann man auch die Ateliers von Cuno Amiet, Hans Arp, Max Bill oder Marc Chagall besuchen und Salvador Dalí, Max Ernst, Bernhard Luginbühl, Germaine Richier oder Jean Tinguely und Varlin bei der Arbeit zusehen. Der Schriftsteller Peter Zeindler schildert nach ausführlichen Gesprächen mit Ernst Scheidegger, wie der freundschaftliche Kontakt zu diesen Künstlern entstanden ist.

 

«Die Kamera war sein Türöffner. Sie war das bewahrende Auge eines vertrauten Besuchers.» Peter Zeindler

Autoren & Herausgeber

Ernst Scheidegger

 (1923–2016). Frühe Tätigkeit als Fotograf für die Agentur Magnum. 1956/57 Unterricht mit Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und in Ahmedabad (Indien) Aufbau einer Schule für Design. 1960–1988 Redaktor der Bildbeilage «Das Wochenende» der Neuen Zürcher Zeitung, Galerist und Dokumentarfilmer. 1962 Gründung des Verlags Ernst Scheidegger. 1997 zusammen mit Heiner Spiess Neugründung des Verlags unter dem Namen Verlag Scheidegger & Spiess.

Peter Zeindler

 (*1934), Schriftsteller. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. 1970–1973 Redaktor und Moderator des Kulturmagazins Perspektiven am Schweizer Fernsehen. 1989–2004 Moderator des Bernhard-Littéraire im Zürcher Bernhard Theater. Seit 1974 freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist.

Echo

«Ein Antistarbuch zum Einschauen und Sehen. Die Hauptrolle spielt die Kunst.» Ludmila Vachtova, Die Weltwoche


«Eine eigentlich fotografische Kunstgeschichte von den Grossen des letzten Jahrhunderts.» Berner Zeitung

 

«Ein Blick hinter die künstliche Museumskulisse in private Atelierwelten grosser Künstlerinnen und Künstler.» Kristina Michaelis, Stuttgarter Zeitung

 

«Ein überaus reichhaltiger Bildband, sachkundig erläutert vom Schriftsteller Peter Zeindler. Künstlerporträts gehören mit Sicherheit zu den wichtigsten Themen der Fotografie von Ernst Scheidegger.» Rea Brändle, Tages-Anzeiger

 

«Vielleicht liegt die Besonderheit von Scheideggers Künstlerporträts darin, dass sie dokumentarische Klarheit mit einer Einfühlung verbinden, wie sie nur dem möglich ist, der selbst künstlerisch formend auf das antwortet, was sich ihm zeigt.» Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung

 

«Alle Künstlerinnen und Künstler erhalten hier die Aufmerksamkeit und Intensität, die ihnen entspricht. Die Porträts sind Dokumente von Freundschaft. Die Kamera ist stiller Begleiter, voyeuristisch wird Ernst Scheidegger nie.» Gerhard Mack, art

 

«Ernst Scheidegger hat nur Künstler fotografiert, mit denen er eine persönliche Beziehung hatte. Anders hätten die intimen, konzentrierten Bilder gar nicht entstehen können. Das gegenseitige Vertrauen, die Freundschaft als Basis. Der ergänzende Text von Peter Zeindler bringt die persönlichen Bilder dem Betrachter noch näher, erklärt die Umstände und Zeiten und beleuchtet den immensen Kosmos Ernst Scheideggers.» Martin Walker, Der Schweizer Buchhandel