Walter Jonas 1910–1979

Künstler. Denker. Urbanist

Die urbanistische Vision Intrapolis machte Walter Jonas berühmt. Diese Biografie stellt Leben und Werk des Schweizer Malers, Fernsehpioniers und Denkers erstmals vor. Ein Lesebuch mit vielen Bildern.

 

 

Titelinformation

Stefan Howald

1. Auflage

, 2011

Gebunden

352 Seiten, 52 farbige und 85 sw Abbildungen

16 x 24 cm

ISBN 978-3-85881-312-1

Inhalt

Die Wiederentdeckung eines visionären Universaldenkers: Walter Jonas (1910–1979) entwickelte als junger Maler in Berlin und Paris einen Spätexpressionismus eigener Prägung. Während des Zweiten Weltkriegs trafen sich in seinem Zürcher Atelier bedeutende Kulturschaffende; u.a. schrieb Friedrich Dürrenmatt dort seine ersten literarischen Texte. Ab 1954 moderierte Jonas die ersten Kunstsendungen des Schweizer Fernsehens; auf Reisen nach Indien und Brasilien erweiterte er seine Ausdrucksformen als Maler. Bekannt wurde der vielseitige Künstler jedoch durch seine spektakuläre Vision einer Stadt der Zukunft: Ab 1960 stellte er mit seinem Trichterhaus und der Intrapolis ein urbanistisches Konzept zur Diskussion, das soziale, ökologische und ästhetische Ideen verbindet. Diese an Jonas’ aussergewöhnlich vielfältigem Werk orientierte Biografie des Publizisten Stefan Howald ist mit Abbildungen von Gemälden, Radierungen sowie Zeichnungen und Modellen der Intrapolis illustriert.

Autoren & Herausgeber

Stefan Howald

 (*1953, Brugg), Journalist, Publizist und Übersetzer, Redaktor bei der WOZ – Die Wochenzeitung. Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Berlin. 1984–1991 Redaktor beim Tages-Anzeiger. Publikationen u.a.: George Orwell. Bildmonographie (1997); Eric Ambler. Eine Biographie (2002); Insular denken. Grossbritannien und die Schweiz (2004).

Echo

«Allein schon die Sorgfalt der Gestaltung – die Qualität der Sprache, der Grafik und des Drucks, der Feinheit und Vielfalt der fotografischen Bildwiedergabe von Jonasʼ Werk – ist überwältigend. Mit der Lektüre setzt eine Reise in die vielfach verschachtelte Zeitgeschichte ein. […] Es ist ein grosser Wissensgewinn, sich in dieses Buch zu vertiefen.» Maja Wicki,  Neue Zürcher Zeitung