Von Rodin bis Tàpies

Werke der Sammlung Im Obersteg

Von den französischen Postimpressionisten über die wichtigsten Schweizer Künstler bis zur europäischen Nachkriegskunst: Diese herausragende Privatsammlung entstand aus Freundschaft zu Kunst und Künstlern.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Henriette Mentha und Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Kathleen Bühler, Lukas Gloor, Henriette Mentha und Beat Stutzer

1. Auflage

, 2006

Gebunden

160 Seiten, 126 farbige und 20 sw Abbildungen

23 x 29 cm

ISBN 978-3-85881-183-7

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Karl Im Obersteg (1883–1969), Inhaber einer Speditionsfirma, begann Ende der 1910er-Jahre zuerst schweizerische Kunst zu sammeln. Im Winter 1918/19 befreundete er sich in Ascona mit den russischen Emigranten Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlensky und Robert Genin, was seine Sammlungstätigkeit entscheidend prägte. Die Kollektion, die später von seinem Sohn Jürg (1914–1983) weitergeführt wurde, spiegelt deshalb nicht nur eine Vorliebe für expressiv-figurative Malerei, sondern die freundschaftlichen Beziehungen zu den Künstlern.
Von Auguste Rodin und den Fauves über die wichtigen Schweizer Künstler Ferdinand Hodler, Cuno Amiet, Paul Klee und Louis Soutter bis zur europäischen Nachkriegskunst mit Meisterwerken von Pablo Picasso, Antoni Tàpies, Serge Poliakoff und Jean Dubuffet: Dieses Buch – erschienen zu einer Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur – präsentiert eine Auswahl von zentralen Werken der Sammlung Im Obersteg und damit entscheidende künstlerische Positionen des 20. Jahrhunderts.

Autoren & Herausgeber

Kathleen Bühler

 (*1968, Bülach), seit 2009 Kuratorin für Gegenwartskunst am Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Philosophie. 2005–2008 Konservatorin am Bündner Kunstmuseum Chur. Zuvor Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, am Kunstmuseum des Kantons Thurgau Kartause Ittingen, am Schweizerischen Landesmuseum und an der Flick Collection in Zürich.

Lukas Gloor

 (*1952), Kunsthistoriker und seit 2002 Direktor der Stiftung Sammlung E.G. Bührle in Zürich. Studium der Kunstgeschichte in Basel und anschliessend Mitarbeit u.a. am Kunstmuseum Basel, am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA in Zürich und am Schweizerischen Generalkonsulat in New York.

Henriette Mentha

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.