Meret Oppenheim

Spuren durchstandener Freiheit

Die mit Pelz überzogene Tasse machte Meret Oppenheim weltberühmt. Doch ihr Schaffen geht über den Surrealismus hinaus. Eine Monografie zum Schaffen der Künstlerin und Lyrikerin.

 

 

Titelinformation

Bice Curiger

Überarbeitete Neuausgabe

, 2002

Gebunden

144 Seiten, 41 farbige und 91 sw Abbildungen

21 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-136-3

Inhalt

Meret Oppenheim (1913–1985) gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Surrealismus; ihre mit Pelz überzogene Tasse (Déjeuner en fourrure) machte sie 1936 weltberühmt. Doch auch ihre nach einer langen Schaffenskrise entstandenen Bilder, Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und ihre lyrischen Texte sind Zeugnisse eines in grosser Unabhängigkeit und Offenheit entstandenen Œuvres.
Dieses Buch arbeitet die aktuelle Bedeutung von Meret Oppenheims vielfältigem Werk heraus, zeigt seine Fülle und Erneuerungskraft, zeichnet die Lebensstationen der Künstlerin in Paris und in der Schweiz nach und beleuchtet mit ausgewählten Texten und Gedichten das literarische Werk der Künstlerin. Ein neuer Blick auf dieses herausragende Schaffen.

 

«Alle Gedanken rollen um die Erde in der grossen Geisterkugel.» Meret Oppenheim

Autoren & Herausgeber

Jean-Christophe Ammann

 (1939–2015), Kunsthistoriker und Kurator. Studium der Kunstgeschichte, christlichen Archäologie und Deutschen Literatur an der Universität Fribourg. 1967/68 Mitarbeiter des Kurators Harald Szeemann an der Kunsthalle Bern. 1968–1977 Leiter des Kunstmuseums Luzern. 1978–1988 Leiter der Kunsthalle Basel. 1989–2001 Direktor des Museums für moderne Kunst in Frankfurt a.M.

Bice Curiger

 (*1948), Kunsthistorikerin und freie Kuratorin sowie künstlerische Leiterin der Fondation Vincent van Gogh in Arles. 1992–2013 Kuratorin am Kunsthaus Zürich, Mitbegründerin und Chefredaktorin der Kunstzeitschrift Parkett. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Als freie Kuratorin hat sie Ausstellungen im Centre Georges Pompidou, Paris, oder im Guggenheim Museum, New York, realisiert. Seit 2004 Editorial Director der Museumszeitschrift TATE ETC. Direktorin der Biennale von Venedig 2011.

Helmut Heissenbüttel

Alain Jouffroy

André Pieyre de Mandiargues

Christiane Meyer-Thoss

 (*1956), Publizistin und Verlagslektorin. Seit 1981 Berichte zur zeitgenössischen Kunst und Literatur. Herausgeberin mehrerer Bücher über Meret Oppenheim, u.a. Husch, husch, der schönste Vokal entleert sich, Gedichte (1984).

Meret Oppenheim

 (6. Oktober 1913–15. November 1985), Künstlerin und Lyrikerin. Ab 1932 Aufenthalt in Paris. Weltruhm durch ihre ersten surrealistischen Objekte. 1937 Rückkehr in die Schweiz, Besuch der Kunstgewerbeschule Basel und Beginn einer 18 Jahre dauernden Schaffenskrise. Ab 1958 zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen.

Rudolf Schmitz

 (*1951, Wattenscheid), Kunstkritiker, Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks. Studium der Germanistik, Politik und Kunstgeschichte. Seit 1991 freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Echo

«Hier gelang es, mit Einfühlung und Geschmack, ein Dokument zu schaffen, das der schwer fassbaren Eigenart und Leistung Meret Oppenheims erhellend gerecht wird.» Laszlo Glozer, Süddeutsche Zeitung

 

«Bice Curiger versteht es, Biografie und Œuvre zu verflechten, belebt von der Ausstrahlung einer Künstlerin, welche zum Leitbild junger Frauen geworden ist.» Neue Zürcher Zeitung