Gaston Chaissac

Eine Biographie

Leben und Werk des französischen Malers und Poeten Gaston Chaissac. Mit einer Hommage von Georg Baselitz.

 

 

Titelinformation

Françoise Brütsch. Mit einem Text von Georg Baselitz und einem Essay von Johannes Gachnang

1. Auflage

, 1993

Broschiert

162 Seiten, 16 sw Abbildungen und 5 Faksimiles von Briefen

13 x 20 cm

ISBN 978-3-906127-38-5

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Diese Biografie schildert Leben und Werk des französischen Malers und Dichters Gaston Chaissac (1910–1964). Von Kindheit an von Krankheiten gezeichnet, studierte der Autodidakt die Höhlenmalerei, das Werk seiner Zeitgenossen Picasso, Braque oder Klee und wurde vom Maler Otto Freundlich unterstützt und gefördert. Zudem schrieb er Gedichte und stand in regem Briefwechsel mit Galeristen, Künstlerkollegen wie Jean Dubuffet und Autoren. Chaissac schuf ein der Art Brut nahestehendes, sehr eigenständiges Werk aus Gemälden, Zeichnungen und Collagen. Er meinte einmal: «Meine Bilder werden in grosse Sammlungen kommen oder ins Feuer.»

Autoren & Herausgeber

Georg Baselitz

 (eigentlich Hans-Georg Kern, *1938), Maler und Bildhauer. 1957–1962 Hochschule der Bildenden Künste in Berlin-Charlottenburg. 1983–1988 und 1992–2003 Professor an die Hochschule der Künste Berlin. 1980 Gestaltung des deutschen Pavillons der Biennale in Venedig und Teilnahme der Documenta 7 in Kassel. 2004 Auszeichnung mit dem Praemium Imperiale der Japan Art Association.

Françoise Brütsch

, Kunsthistorikerin. Publikationen u.a. über Serge Poliakoff.

Johannes Gachnang

 (1939–2005), Künstler, Ausstellungsmacher und Verleger. 1974–1982 Direktor der Kunsthalle Bern sowie Kurator verschiedener internationaler Ausstellungen. 1983 Gründung des Verlags Gachnang & Springer mit dem Berliner Kunsthändler Rudolf Springer.