Karel Appel: Ein Farbgestus

Essay zur Kunst Karel Appels mit einer Bildauswahl des Autors

Ein Essay des bekannten französischen Philosophen zur Kunst von Karel Appel.

 

 

Titelinformation

Jean-Franois Lyotard

1. Auflage

, 1998

Gebunden

184 Seiten, 60 farbige Abbildungen

19 x 24 cm

ISBN 978-3-906127-53-8

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Der Maler als Medium für den Tanz der Farbe: Im Essay des französischen Philosophen und bekanntesten Literaturwissenschaftlers der Postmoderne, Jean-François Lyotard, werden die Bilder des holländischen Künstlers Karel Appel (1921–2006) lebendig vor Augen geführt. Appel gehörte zu den Mitbegründern der holländisch-dänisch-belgischen Künstlergruppe CoBrA und später auch der Art Informel in Paris. Zugleich sind Appels Bilder für Lyotard auch Anlass, über das philosophische Sprechen über Kunst nachzudenken. Was dem Philosophen so gelingt, ist nicht eigentlich eine Interpretation, sondern eine kongeniale Transposition von Appels Werk in Sprache, die den einzigartigen Gestus des Malers als zwar geheimnisvollen, aber lesbaren Text deutlich macht.

Das Buch ist mit 60 farbigen Abbildungen von Gemälden Karel Appels illustriert, die von Jean-François Lyotard ausgewählt wurden.

Autoren & Herausgeber

Jean-François Lyotard

 (1924–1998), Philosoph, Kunst- und Literaturtheoretiker der Postmoderne. Seine bekanntesten Werke sind La condition postmoderne (1979) und Le Différend (1983).