Georg Baselitz

Pastelle 1985–1990

Die Welt auf dem Kopf: Die Pastelle von Georg Baselitz zeigen überraschende Aspekte seines Schaffens.

 

 

Titelinformation

Mit Texten von Diane Waldman, Emil Maurer und Siegfried Gohr

1. Auflage

, 1990

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

230 Seiten, 100 farbige Abbildungen

25.5 x 31.5 cm

ISBN 978-3-906127-25-5

Erschienen im Verlag Gachnang & Springer

Inhalt

Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz (eigentlich Hans-Georg Kern, *1938), nach seinem sächsischen Geburtsort Deutschbaselitz genannt, etablierte nach Studienjahren in Ost- und West-Berlin ab den 1960er-Jahren eine neue, figurativ-expressive Kunst. 1969 entstand das erste der für Baselitz typischen Bilder, in denen das Motiv auf dem Kopf steht: Der Wald auf dem Kopf. Neben der Malerei schuf Baselitz ein bedeutendes Werk aus Zeichnungen, Druckgrafik und Holzskulpturen.

Erstmals werden in diesem Buch die Pastellserien Pastorale, Das Motiv und Volkstanz vorgestellt, die von 1985 bis 1990 entstanden sind. Dass Baselitz überhaupt Interesse für ein Medium zeigte, das mit dem Feinen und Preziösen gleichgesetzt wird, ist überraschend.

Autoren & Herausgeber

Siegfried Gohr

 (*1947), Kunsthistoriker, Kurator und Professor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in Köln und Tübingen. 1978–1985 Direktor der Kölner Kunsthalle, bis 1991 Direktor des Museum Ludwig in Köln.

Emil Maurer

 (1917–2011), Kunsthistoriker. 1966–1982 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Zahlreiche Essays und Publikationen zur Kunst, insbesondere zu Manierismus und Impressionismus, sowie zahlreiche Artikel, u.a. für die Neue Zürcher Zeitung.

Diane Waldman

, Kunsthistorikerin und Kuratorin am Guggenheim Museum in New York.

Echo

«Gachnang wählte mit den Pastellen den anderen Baselitz, der auch träumen kann und in dunklen Flächen und kleinformatigen Bildern das Licht sucht. Den originaltreuen Abbildungen verdankt man die Einsicht in das subtile Vorgehen, wobei bald dramatische, bald emotionale Kraftfelder und Gestalten entstehen.» Berner Zeitung