HR Giger – Das Schaffen vor Alien

1961–1976

Eine Entdeckung: Das brisante Frühwerk des Künstlers und Horrorspezialisten erstmals in einer umfassenden Monografie.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Beat Stutzer. Mit Beiträgen von Carlos Arenas, Fritz Billeter, Kathleen Bühler und Beat Stutzer

1. Auflage

, 2007

Gebunden

168 Seiten, 106 farbige und 28 sw Abbildungen

20 x 26.5 cm

ISBN 978-3-85881-195-0

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Seit er das Monster und die spezielle Raumatmosphäre für Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker Alien schuf und dafür 1980 den Oscar erhielt, ist der Schweizer Künstler HR Giger (1940–2014) weltberühmt. Weniger bekannt ist, dass Giger, der in Zürich Architektur und Industriedesign studierte, davor ein Shooting-Star der europäischen Kunstszene war, international ausstellte und von Kunstmarktgrössen wie dem Warhol-Galeristen Bruno Bischofberger gesammelt wurde. Mit seinem phantastischen Realismus nahm er in der Kunstszene der 1960er- und 1970er-Jahre eine der eigenständigsten Positionen in der Nachfolge des Surrealismus ein.
Dieses Buch präsentiert erstmals HR Gigers frühe Zeichnungen, erste Werke in Spritzpistolentechnik und beklemmende Environments; viele von ihnen waren noch nie öffentlich zu sehen. In Beziehung gesetzt mit Arbeiten von Vorläufern wie Piranesi, Goya, Klinger, Ensor oder Füssli, öffnet dieses Buch neue Perspektiven auf dieses provokative Werk. Dieses Buch erschien zur Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur.

 

English edition

Autoren & Herausgeber

Carlos Arenas

Fritz Billeter

 (*1929, Zürich), Kunstkritiker und Publizist. Lehrtätigkeit an verschiedenen Zürcher Mittelschulen. 1971–1995 Kulturredaktor beim Tages-Anzeiger. 1983–2000 Berater der Kunstsammlung Charles und Agnes Vögele, Pfäffikon/SZ.

Kathleen Bühler

 (*1968, Bülach), seit 2009 Kuratorin für Gegenwartskunst am Kunstmuseum Bern. Studium der Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Philosophie. 2005–2008 Konservatorin am Bündner Kunstmuseum Chur. Zuvor Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, am Kunstmuseum des Kantons Thurgau Kartause Ittingen, am Schweizerischen Landesmuseum und an der Flick Collection in Zürich.

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.

 

Echo

«Buch der Woche: Interessant, imposant, schon damals genussvoller Schauder, aber auch Sozialkritisches. Ein prachtvoller Bildband über einen Künstler, der immer wieder für Überraschungen gut bzw. bös ist.» www.isarbote.de