Max Bill: ohne Anfang, ohne Ende

Zum 100. Geburtstag: Eine neue Sicht auf das Werk von Max Bill. Mit zahlreichen Abbildungen von Skulpturen, Möbeln, Grafik und Bildern.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Museum Marta Herford. Mit Texten von Ulrike Bestgen, Lorenzo Benedetti, Erich Schmid und Getulio Alviani sowie einem Interview von Friederike Fast mit Angela Thomas Schmid

1. Auflage

, 2008

Text Deutsch und Englisch

Broschiert

200 Seiten, 167 farbige und 48 sw Abbildungen

20 x 29 cm

ISBN 978-3-85881-214-8

Inhalt

Der Schweizer Künstler, Architekt und Theoretiker Max Bill (1908–1994) ist bis heute eine Schlüsselfigur der angewandten Kunst in Europa und auch weltweit einer der einflussreichsten Exponenten der konkreten und konstruktiven Kunst. Nach einer Ausbildung zum Silberschmied an der Kunstgewerbeschule Zürich und einem Studium am Bauhaus in Dessau war Bill als Architekt in Zürich tätig, schuf aber auch als Maler, Grafiker und Plastiker ein bedeutendes Werk. Ab 1944 machte er sich auch als Produktegestalter und Möbeldesigner einen Namen.

Sein 100. Geburtstag ist Anlass, neue Blicke auf sein vielfältiges Werk zu werfen, wobei zahlreiche der in diesem Buch gezeigten Skulpturen, Bilder, Möbel, Gebrauchsgegenstände und Typografien bisher kaum je zu sehen gewesen waren. In den Texten wird Max Bills künstlerisches Umfeld beleuchtet und die anhaltende Wirkung seines Werks und sein Einfluss auf andere Künstler nachgezeichnet.

Das Buch erschien zur Ausstellung im Museum Marta Herford.

Autoren & Herausgeber

Getulio Alviani

 (*1939, Udine), Maler, Objektkünstler und Vertreter der Op-Art und der Kinetischen Kunst.

Lorenzo Benedetti

, Kurator am Museum Marta Herford.

Ulrike Bestgen

, Abteilungsleiterin des Neuen Museums und des Bauhaus-Museums der Klassik Stiftung Weimar.

Friederike Fast

, kuratorische Assistentin am Museum Marta Herford und Kuratorin der Max-Bill-Ausstellung.

Erich Schmid

 (*1947), Filmemacher und Autor. 1976–1986 Reporter beim Tages-Anzeiger. Filme u.a.: Max Bill – das absolute Augenmass (2008), Meier 19 (2001), Er nannte sich Surava (1995).

Echo

«Retrospektive und begleitender Katalog zum 100. Geburtstag zeigen mit Gemälden, Plastiken, Designobjekten, Plakaten und Architekturmodellen beispielhaft alle Werkphasen des Protagonisten der Konkreten Kunst und Gründungsdirektor der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm.» art