Memorizer

Der Sammler Andreas Züst

Der Schweizer Fotograf, Künstler und Sammler Andreas Züst ist eine legendäre Figur des europäischen Kulturlebens: Ein Lese- und Bilderbuch zu seiner Kunstsammlung.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Stephan Kunz, Madeleine Schuppli und Mara Züst

1. Auflage

, 2009

Broschiert

454 Seiten, 217 farbige und 2164 sw Abbildungen, 1 DVD

20 x 28.5 cm

ISBN 978-3-85881-249-0

In Zusammenarbeit mit dem Aargauer Kunsthaus, Aarau

Inhalt

Andreas Züst (1947–2000) hat rund 1500 Werke von 230 Kunstschaffenden zusammengetragen und damit eine Sammlung aufgebaut, welche die Entwicklung der Kunst von den späten 1970er- bis in die 1990er-Jahre exemplarisch aufzeigt.

Dieses umfangreiche Buch stellt die herausragende Kollektion vor, sondern ist zugleich ein Psychogramm des Sammlers. Roter Faden des Buchs sind die Porträts, die Andreas Züst von den Künstlerinnen und Künstlern aufgenommen hat. Mit vollständigem Sammlungsverzeichnis, Essays, die Züsts Person und seiner Sammlung gewidmet sind und einer DVD mit zehn Interviews, die der Filmemacher Peter Mettler mit Freunden von Andreas Züst geführt hat. Das Buch erschien zu einer Ausstellung im Aargauer Kunsthaus Aarau.

Mit Beiträgen von Martin Jaeggi, Dora Imhof und Bice Curiger, Dietmar Rübel, Walter Keller, Peter Weber, Caroline Kesser, Stephan Kunz, Walter Keller, Madeleine Schuppli und Mara Züst sowie Fotografien von Andreas Züst.

 

Ausgezeichnet als eines der Schönsten Schweizer Bücher 2009.

 

Gestaltet von Valentin Hindermann.

Autoren & Herausgeber

Bice Curiger

 (*1948), Kunsthistorikerin und freie Kuratorin sowie künstlerische Leiterin der Fondation Vincent van Gogh in Arles. 1992–2013 Kuratorin am Kunsthaus Zürich, Mitbegründerin und Chefredaktorin der Kunstzeitschrift Parkett. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Als freie Kuratorin hat sie Ausstellungen im Centre Georges Pompidou, Paris, oder im Guggenheim Museum, New York, realisiert. Seit 2004 Editorial Director der Museumszeitschrift TATE ETC. Direktorin der Biennale von Venedig 2011.

Dora Imhof

 (*1968), Kunstwissenschaftlerin, Kunstkritikerin, 2005-2011 Assistentin am Lehrstuhl für moderne und zeitgenössische Kunst an der Universität Zürich, seit 2011 Postdoc am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), ETH Zürich.

Martin Jaeggi

 (*1969), freischaffender Kritiker, Kurator und Gastdozent. Studium des Film und der Neuen Medien in New York und San Francisco.

Walter Keller

 (1953–2014), Verleger, Autor, Gründer des Scalo Verlags und Mitbegründer der Zeitschriften Der Alltag und Parkett sowie des Fotomuseums Winterthur, freier Kurator und Galerist.

Caroline Kesser

 (*1951), Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin für die Neue Zürcher Zeitung, Autorin zahlreicher Essays und Kuratorin. Sie hat sich u.a. als Mitglied der Kunstkommission der Stadt Zürich auch mit der Geschichte der Zürcher Kunst beschäftigt.

Stephan Kunz

 (*1962), seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Davor langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau.

Dietmar Rübel

 (*1968), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der Philipps-Universität Marburg und freier Kurator.

Madeleine Schuppli

 (*1965), seit 2007 Direktorin des Aargauer Kunsthauses. Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Genf, Hamburg und Zürich, MAS in Kulturmanagement an der Universität Basel. 1996–2000 Kuratorin an der Kunsthalle Basel. 2000–2007 Direktorin des Kunstmuseums Thun.

Peter Weber

 (*1968, Wattwil), Schriftsteller. Im Suhrkamp Verlag erschienen Der Wettermacher (1993), Silber und Salbader (1999), Bahnhofsprosa (2002) und Die melodielosen Jahre (2007).

Andreas Züst

Mara Züst

 (*1976), Künstlerin, Kulturvermittlerin und Forscherin. Seit 2000 für den Nachlass Andreas Züst verantwortlich. Studium der Theorie der Gestaltung und Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie MA-Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich. Lebt in Zürich.

Echo

«Vom Alltagsobjekt über viele Fotos bis zur grossen Kunst entwerfen die 1500 Werke aus Andreas Züsts Sammlung das Panorama einer persönlichen Epoche. Der Band öffnet uns die Tür zu dieser Wunderkammer.» Gerhard Mack, NZZ am Sonntag