AZB for ever

Die Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer als Organismus

Mehr als nur Kunst: Auf dem Gaswerkareal in Schlieren arbeitet seit 25 Jahren das Künstlerkollektiv AZB. Einblicke in Ateliers und Werkstätten und in ein immer noch zukunftsweisendes Lebensmodell.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Helmhaus Zürich. Mit Beiträgen von Jürg Altherr, Kathrin Frauenfelder und Simon Maurer. Fotografien von Hans Knuchel

1. Auflage

, 2010

Broschiert

160 Seiten, 127 farbige und 17 sw Abbildungen

23.5 x 33 cm

ISBN 978-3-85881-314-5

Inhalt

Die Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer AZB arbeitet seit 1982 im Gaswerkareal in Schlieren an der Weiterentwicklung einer bildhauerischen und sozialen Kultur; derzeit gehören 31 Bildhauerinnen und Bildhauer zum Kollektiv. Als Freiraum, der Lebensmöglichkeiten eröffnet, ist das Areal auch Ort generationenübergreifender Diskussionen zwischen den Kunstschaffenden und ihrem Publikum.

AZB for ever gibt fotografische Einblicke in den künstlerischen Alltag, in die Werkplätze und Ateliers. Der Bildhauer und AZB-Mitbegründer Jürg Altherr beschreibt die Künstlergemeinschaft als Organismus. Die Kunsthistorikerin Kathrin Frauenfelder zeichnet die Geschichte des Vereins nach. Den Modellcharakter der AZB würdigt Helmhaus-Direktor Simon Maurer. Und die Gestalterin Marie Lusa verbindet Geschichte und Gegenwart dieses beispielhaften Unternehmens in einem farbenprächtigen Bilderbogen. Das Buch erschien zu einer Ausstellung im Helmhaus Zürich.

Autoren & Herausgeber

Jürg Altherr

 (*1944, Zürich), Steinbildhauer. Studium der Bildhauerei bei Marino Marini in Mailand. Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer AZB.

Kathrin Frauenfelder

, Konservatorin der Kunstsammlung des Kantons Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Archäologie an der Universität Zürich. Seit 2002 Mitglied des Beirats Bildende Kunst, seit 2008 Stiftungsrätin der Rheintaler Kulturstiftung.

Helmhaus Zürich

Simon Maurer

, Kurator und Leiter des Helmhaus Zürich und Ressortleiter Bildende Kunst im Präsidialdepartement der Stadt Zürich. Davor freier Mitarbeiter im Kunsthaus Zürich, wissenschaftlicher Assistent an der Graphischen Sammlung der ETH Zürich und Kunstkritiker beim Tages-Anzeiger.

Echo

«Fotos ihrer Arbeiten und Arbeitsstätten übernehmen das Bild, E-Mail Verläufe und Notizzettel ersetzen den Text. Die Gestaltung und das Format sind grosszügig. Im hinteren Viertel des Buchs stösst man auf einige Texte zur Bedeutung der AZB. Was bleibt, ist ein Einblick in die Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer, wie er intensiver kaum sein könnte. Ein poetisches, sympathisches und persönliches Buch.» Julia Kahl, www.slanted.de