Skulpturen. H.P. Weberhans

Handwerk und Scharfsinn: Zum 70. Geburtstag des Schweizer Künstlers H.P. Weberhans gibt die erste Monografie einen Einblick ins Werk des Bildhauers und Malers.

 

 

Titelinformation

Texte von Simon Maurer, Hans-Joachim Müller und Daniele Muscionico

1. Auflage

, 2012

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

198 Seiten, 119 farbige und 99 sw Abbildungen

21.5 x 28 cm

ISBN 978-3-85881-326-8

Inhalt

Der Künstler H.P. Weberhans (*1941) ist mit seinen Steinskulpturen, Gemälden, Zeichnungen, Video- und Foto-Arbeiten in der europäischen Kunst ein eigenwilliger und origineller Einzelgänger geblieben. 1985 zuerst unter dem Namen H.M. Affenherz bekannt geworden, entstand sein vielfältiges Werk, das modellhafte Klarheit der Form mit anarchischer Hinterfragung der Wahrnehmungskonventionen verbindet, abseits der institutionalisierten Kunstvermittlung.

Diese Monografie rückt zum ersten Mal das bildhauerische Werk in den Fokus und zeigt die Verbindungen zu seiner Malerei und den frühen aktionistischen Interventionen auf. Rund 150 Abbildungen, Skizzen, Pläne sowie Essays erschliessen den Kosmos des Künstlers, der anlässlich der Zürcher Skulptourenschau (2000) von seiner Arbeit sagte: «Sie tradiert und transformiert das 3-D-Alpenpanorama der Weltausstellung von 1889 über Kurt Schwitters' Merzbau in einen 3-D-Jahrmarkt der Perzeptionen für distinguierte VisiTanten (Kunstglotzen). Vor allem aber auch für Frau und Mann von nebenan.» Das Buch erschien zu einer Ausstellung im Helmhaus Zürich.

Autoren & Herausgeber

Simon Maurer

, Kurator und Leiter des Helmhaus Zürich und Ressortleiter Bildende Kunst im Präsidialdepartement der Stadt Zürich. Davor freier Mitarbeiter im Kunsthaus Zürich, wissenschaftlicher Assistent an der Graphischen Sammlung der ETH Zürich und Kunstkritiker beim Tages-Anzeiger.

Hans-Joachim Müller

 (*1947), Autor und Kunstkritiker. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie. In den 1980er-Jahren Kunstkritiker der Zeit, zuletzt Feuilletonchef der Basler Zeitung. Autor mehrerer Bücher und eines Filmporträts über Harald Szeemann.

Daniele Muscionico

 (*1962, Buchs), seit 2009 freie Theater- und Kunstkritikerin, Kolumnistin der Weltwoche und Autorin zahlreicher Essays. 1989–2007 Redaktorin der Neuen Zürcher Zeitung.