Entweder Objekte oder Poesie sonst nichts

Alberto Giacometti. Werke und Schriften

Werke und Schriften Alberto Giacomettis in einem grossformatigen Band. Ein tiefer Einblick in die Gedankenwelt und das Schaffen des Künstlers.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Christoph Vitali. Mit Beiträgen von Franz Meyer und Michel Leiris

1. Auflage

, 1998

Gebunden

336 Seiten, 17 farbige und 132 sw Abbildungen und Faksimiles

25 x 27 cm

ISBN 978-3-85881-108-0

In Zusammenarbeit mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Inhalt

Der Bildhauer und Maler Alberto Giacometti war nicht nur ein leidenschaftlicher Leser, er schrieb auch zeitlebens Tagebuch, notierte Bemerkungen über Ausstellungen und Künstlerkollegen, schrieb fragmentartig seine Gedanken nieder und verfasste eine beachtliche Anzahl Artikel für Zeitungen und Kataloge. Zudem schrieb er manch kleinen Text im Sinn und Geist der Ecriture automatique, der bislang unveröffentlicht ist.
Dieses Buch versammelt sämtliche unpublizierten Texte von Alberto Giacometti sowie eine Auswahl aus den Notizheften, die sein Verhältnis zur zeitgenössischen Literatur, Kunst, Philosophie und zur Ethnologie erhellen. Neben Giacomettis Texten und einer kenntnisreich geschriebenen Einleitung von Franz Meyer enthält dieses Buch zudem Essays über den Künstler von Simone de Beauvoir, Jean Genet, Louis Aragon, Michel Leiris, Christian Zervos, Jean Cocteau, René Char, Brassaï und seinem Bruder Diego sowie Gespräche mit Isaku Yanaihara, Carola Giedion-Welcker, Pierre Dumayet und David Sylvester.

 

Das Buch erschien zur Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

Autoren & Herausgeber

Michel Leiris

 (1901–1990), Schriftsteller und Ethnologe. Studium der Naturwissenschaften, Mitglied der Surrealisten. Autor von Essays, Gedichten und Studien zur Psychoanalyse und Ethnologie, u.a. L'Afrique fantôme (1934) oder die autobiografische Studie L'Age d'homme (1939).

Franz Meyer

 (1919–2007), Kunsthistoriker, Kurator und Sammler. 1961–1980 Direktor der öffentlichen Kunstsammlung Basel (Kunstmuseum Basel).

Christoph Vitali

 (*1940, Zürich), Kurator. Studium der Rechtswissenschaften, der spanischen Sprache und Kunstgeschichte. Tätigkeit als Anwalt. 1969–1978 bei der Stadt Zürich für Kultur zuständig. 1985–1993 Geschäftsführer und erster Direktor der Kunsthalle Schirn in Frankfurt. 1994–2004 Direktor des Museums Haus der Kunst in München. 2004–2008 Direktor der Fondation Beyeler in Riechen. 2008 Interims-Direktor der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.