Félix Vallotton. Idylle am Abgrund

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Aktbilder, Porträts, Interieurs, Landschaften: Félix Vallottons Holzschnitte waren ein bissiger Kommentar zur gutbürgerlichen Doppelmoral.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Felix Krämer und Hubertus Gassner. Mit Beiträgen von Felix Krämer und Dorothee Gerkens sowie dem Aufsatz «Im Anfang war die Linie» (1898) von Julius Meier-Graefe

1. Auflage

, 2008

Gebunden

112 Seiten, 1 farbige und 73 sw Abbildungen

22 x 27 cm

ISBN 978-3-938002-25-4

In Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle

Inhalt

Der Schweizer Künstler Félix Vallotton (1865–1925) war ein präziser Beobachter seiner Zeit. In Lausanne geboren, studierte er ab 1882 in Paris im Kreis der Künstlergruppe Nabis, schrieb Theaterstücke und arbeitete als Illustrator für avantgardistische Zeitschriften. Auch in seinen virtuosen Holzschnitten setzte sich der als Eigenbrötler beschriebene Künstler zuweilen beissend sarkastisch mit gesellschaftskritischen Themen auseinander. Akte, Liebespaare in verschatteten Ecken, scheinbar wohnliche Interieurs, sogar Kriegsszenen: Weder scheute er karikierende Anspielungen, noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle.

Diese reich bebilderte Monografie präsentiert Vallottons druckgrafisches Werk von 1893 bis 1916. Die Autoren analysieren in Essays das beeindruckende Schwarzweiss der Blätter und die eigenwilligen Bildfindungen. Das Buch erschien zu einer Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle als Ergänzungsband zum Katalog Félix Vallotton. Idylle am Abgrund.

Autoren & Herausgeber

Hubertus Gassner

 (*1950, Frankfurt am Main), Kunsthistoriker, Kurator und seit 2006 Leiter der Hamburger Kunsthalle.

Dorothee Gerkens

, Kunsthistorikerin und Leiterin der Neuen Galerie in Kassel.

Felix Krämer

, Kurator am Städel Museum in Frankfurt.

Julius Meier-Graefe

(1867–1935), Kunsthistoriker und Schriftsteller.