Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde

Band 2: Die Bildnisse

Ferdinand Hodlers Gemälde haben Weltruf. Dieser Werkkatalog ist das autorisierte Referenzwerk zum Gesamtschaffen und erfüllt höchste wissenschaftliche Kriterien.

 

 

Titelinformation

Oskar Bätschmann, Monika Brunner und Bernadette Walter. Herausgegeben von Oskar Bätschmann und Paul Müller

1. Auflage

, 2013

Gebunden in Schuber

424 Seiten, 557 farbige und 211 sw Abbildungen

23.5 x 32 cm

ISBN 978-3-85881-255-1

Eine Publikation des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft SIK-ISEA (Oeuvrekataloge Schweizer Künstler 23/2)

Inhalt

Ferdinand Hodler (1853–1918), der bedeutendste Schweizer Maler an der Wende zum 20. Jahrhundert, brach mit den künstlerischen Konventionen seiner Zeit. Als Schöpfer eindrücklicher Landschaften und Porträts, monumentaler Historien- und symbolistischer Figurenbilder schuf er ein Œuvre, das schon zu seinen Lebzeiten international Beachtung fand. Trotz zahlreichen Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland sowie steigenden Preisen auf dem Kunstmarkt fehlte bislang ein Werkkatalog.

Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA hat seit 1998 in akribischer Arbeit dieses Referenzwerk realisiert: Nach Band 1 zu den Landschaften versammelt Band 2 nun die rund 500 Porträts und 50 Selbstbildnisse, die Hodler von 1872 bis 1917 schuf; sie machen etwa einen Viertel seines Gesamtwerks aus. Drei einleitende Aufsätze, der Katalogteil mit den Porträts in chronologischer Reihenfolge sowie ein Anhang, der auch fragliche und irrtümliche Zuschreibungen auflistet und eine Bibliografie enthält, machen diesen Band zur unverzichtbaren Publikation zu Hodlers Schaffen.

 

Die elektronische Fassung des Catalogue raisonné gestattet einen raschen Zugriff auf alle relevanten Daten zu Ferdinand Hodlers Œuvre. Ein persönlicher Zugangscode kann über die Website des SIK-ISEA bestellt werden.

 

Die weiteren Bände:

Band 1: Die Landschaften

Band 3: Die Figurenbilder (erscheint im Mai 2017)

Band 4: Biografie und Dokumente (erscheint 2018)

Autoren & Herausgeber

Oskar Bätschmann

 (*1943, Luzern), Kunsthistoriker und emeritierter Professor für Kunstgeschichte. Seit 2009 Professorial Fellow am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Florenz und Zürich. 1991–2009 Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Bern. Mit Paul Müller Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Monika Brunner

, Kunsthistorikerin. 1991 Studium der Kunstgeschichte und Volkskunde in Bern, Zürich und Leiden (NL). 1999–2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Graphischen Sammlung Kunstmuseum Bern. Verschiedene kuratorische Projekte und 2003–2004 Kuratorin ad interim der Adolf-Wölfli-Stiftung, Bern. Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA für das Projekt Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné.

Paul Müller

 (*1951, Luzern), seit 1981 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. 1973–1979 Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Ethnologie an der Universität Basel. 1984–1995 freier Mitarbeiter der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung, Vaduz. Seit 2000 gemeinsam mit Oskar Bätschmann Projektleiter des Catalogue raisonné Ferdinand Hodler.

Bernadette Walter

 (*1968, Grächen), Kunsthistorikerin und Kuratorin am Neuen Museum Biel NMB für Geschichte, Kunst und Archäologie. Studium der Kunst- und Architekturgeschichte sowie der Philosophie an der Universität Bern. 2008–2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Institut für Kunstgeschichte SIK-ISEA für das Projekt Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné.

Echo

«Ein Meilenstein der Hodler-Forschung.» Neue Zürcher Zeitung


«Ein epochales Werk ist dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft gelungen. Man kann sich auf die Folgebände freuen.» Johannes Stückelberger, ZAK Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte