Mirko Baselgia – Primum

Raffiniert konstruierte Objekte zwischen Skulptur und Architektur: Die erste Monografie zum Werk des vielversprechenden Schweizer Künstlers und Preisträgers des Manor-Kunstpreises Chur.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Stephan Kunz. Mit einem Text von Stephan Kunz und einem Gespräch mit Mirko Baselgia

1. Auflage

, 2013

Texte Deutsch und Englisch

Gebunden

96 Seiten, 56 farbige Abbildungen

17.5 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-380-0

In Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur

Inhalt

Holz, Metall, Bienenwachs oder Keramik: In seinem noch jungen Werk erweist sich Mirko Baselgia (*1982) als Künstler, dessen Schaffen durch eine besonders sorgfältige Auswahl, Zusammenstellung und Verwendung verschiedener Materialien gekennzeichnet ist. Er verbindet die akkurate Verarbeitung mit vielfältigen Bezügen zur Architektur, (Kunst-)Geschichte und zur klassischen Musik. Seine skulpturalen Arbeiten werden dabei zu Sinnbildern, die inhaltlich und formal das Verhältnis des Individuums zu seiner Umwelt reflektieren und dabei gesellschaftspolitische Fragen aufwerfen.

Diese monografische Publikation – erschienen zu einer Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur – zeigt neben einer repräsentativen Werkauswahl Baselgias neuste Arbeiten, ergänzt durch ein Gespräch zwischen Stephan Kunz und dem Künstler.

Autoren & Herausgeber

Stephan Kunz

 (*1962), seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Davor langjähriger Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses Aarau.

Echo

«Die Publikation bietet einen ausgezeichneten Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers: Im Gespräch zwischen ihm, Stephan Kunz und der Konservatorin Christiane Meyer-Stoll entfaltet sich feinsinnig die Architektur einer Schaffensweise zwischen künstlerischer Fragestellung, Methodik und den sich dazwischen eröffnenden Kooperationen mit Mensch und (Murmel)Tier. Ausgehend von einer Idee, einem Ereignis oder einem Material entwickelt der Künstler in teilweise langwierigen Prozessen seine Arbeiten. Mirko Baselgia erreicht dabei ein hohes Mass der Verdichtung: Nichts ist zuviel, aber auch nichts zu wenig.» Nicole Wietlisbach, artensuite