Kurt Sigrist – Raum Skulptur

Profan- und Sakralbauten im Dialog: Die Gegenüberstellung der Skulpturen führt den gesamten Schaffensprozess von Kurt Sigrist vor Augen.

 

 

Titelinformation

Beat Stutzer. Mit einem Nachwort von Friedhelm Mennekes

1. Auflage

, 2013

Gebunden

372 Seiten, 213 farbige und 150 sw Abbildungen

27 x 30 cm

ISBN 978-3-85881-389-3

Inhalt

Kurt Sigrist (*1943) gehört mit seinen Holz-, Metall- und Steinskulpturen zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Nachkriegszeit. Nach einem Studium an der Kunstgewerbeschule Luzern (1960–1965) und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (bis 1967) entwickelte er ein eigenständiges Werk. 1993 wurde er mit dem Innerschweizer Kulturpreis ausgezeichnet; seine Werke sind in vielen Museumssammlungen vertreten.

Die erste Monografie seit 1995 ist vom ehemaligen Direktor des Kunstmuseums Chur, Beat Stutzer, ediert und enthält zahlreiche, bislang unveröffentlichte Farb- und Schwarzweissabbildungen. Das Buch dokumentiert die über 40 Arbeiten, die Sigrist zwischen 1970 und 2010 für den öffentlichen sakralen und profanen Raum geschaffen hat. Den parallel dazu frei erstellten Arbeiten gegenübergestellt, zeigen sie sein gesamtes Schaffen in einem neuen Licht.

 

Die Turbinenhalle Unteraa in Giswil zeigt vom 20.10. 2013 bis 15.3. 2014 eine grosse Retrospektive.

Autoren & Herausgeber

Friedhelm Mennekes

Beat Stutzer

 (*1950, Altdorf), Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie an der Universität Basel. 1982–2011 Direktor Bündner Kunstmuseum Chur und seit 1998 Konservator des Segantini Museums St. Moritz. 2004–2008 Präsident der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. Zahlreiche Ausstellungen und Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Publikationen u.a. zu Andrea Garbald, Augusto, Giovanni und Alberto Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Giovanni Segantini.

 

Echo

«Die Gegenüberstellung farbiger Fotografien der Sakral- und Profanräume mit Schwarzweiss-Aufnahmen unabhängig und früher entstandener Skulpturen wird in dem Buch zum Seh-Erlebnis: Es gewährt Einblick in die Grundlinien und fortführenden Weiterungen dieses Werks, das klare Formen mit präzisen Proportionen und archaische Symbolkraft mit spiritueller Tiefe verbindet. Reduktion und Schnörkellosigkeit zeichnen dieses Werk aus, das kraftvoll wirkt, ohne sich ins Monumentale zu verlieren.» Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung