Der Kontinent Morgenthaler

Eine Künstlerfamilie und ihr Freundeskreis

Dieses Buch stellt die Familie Morgenthaler und ihre Freunde vor, die über mehrere Generationen das kulturelle Leben der Schweiz prägten.

 

 

Titelinformation

Herausgegeben von Helen Hirsch, Kunstmuseum Thun, und Pascal Barbe

1. Auflage

, 2015

Broschiert

208 Seiten, 79 farbige und 70 sw Abbildungen

17 x 24 cm

ISBN 978-3-85881-466-1

Inhalt

Die aus dem Bernbiet stammende Familie Morgenthaler lebte inmitten eines grossen Freundeskreises, in dem sich wichtige künstlerische und geistige Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts begegneten und gegenseitig beeinflussten. Paul Klee, Cuno Amiet, Hermann Hesse, Robert Walser, Karl Geiser, Othmar Schoeck und Wolfgang Pauli gehörten dazu.

Mit verschiedenen Beiträgen sowie zahlreichen Abbildungen von Kunstwerken, Fotografien und Dokumenten erkundet Der Kontinent Morgenthaler das dichte Beziehungsgeflecht um den Maler Ernst, die Puppenkünstlerin Sasha, den Dichter Hans, den Psychiater Walter sowie um den Architekten Niklaus und den Psychoanalytiker Fritz Morgenthaler.

 

Erscheint zur Ausstellung Der Kontinent Morgenthaler. Eine Künstlerfamilie und ihr Freundeskreis im Kunstmuseum Thun.
 

Autoren & Herausgeber

Pascal Barbe

 (*1957, Lille), Künstler und Ko-Kurator der Ausstellung sowie Initiator des Projekts Der Kontinent Morgenthaler. 2005 veröffentlichte er die Monografie Pascal Barbe, mes années sauvages (wieder aufgelegt 2014 bei éditions Somogy, Paris).

Steffan Biffiger

 (*1952, Naters), freier Kunsthistoriker, Kurator und Publizist sowie Verwalter des Nachlasses Ernst und Sasha Morgenthaler in Thun. Davor u.a. Cheflektor im Benteli Verlag, Bern, Redaktor, dann Direktor der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Regina Bucher

 (*1957, Hamburg), Pädagogin, Kulturmanagerin und seit 1998 Direktorin des Museums Hermann Hesse Montagnola, seit 2000 auch der Fondazione Hermann Hesse Montagnola.

Sophie Cailleux

 (*1974, Lille), Übersetzerin und Lehrerin für Französisch und Englisch in Wales. Studium der Didaktik und Amerikanischen Zivilisation an der Saint Mary’s University, Halifax, Kanada.

Lucas Marco Gisi

 (*1975, Bern), seit 2009 Leiter des Robert Walser Archivs in Bern.

Helen Hirsch

 (*1963, Stockholm), Kunsthistorikerin und Kuratorin, seit 2007 Direktorin des Kunstmuseums Thun.

Anna Lehninger

 (*1979, Wien), Kunsthistorikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt Künstler und Psychiatrie. Seit 2012 Koordinatorin des Archivs der Kinder- und Jugendzeichnung und seit 2014 Projektmitarbeiterin bei DigiTur der Graphischen Sammlung der Zentralbibliothek Zürich.

Katrin Luchsinger

 (*1952, Zürich), Dozentin an der Zürcher Hochschule des Künste ZHdK im Forschungsgebiet Kunst und Psychologie/Psychiatrie um 1900. Studium der Kunstgeschichte und Psychologie in Zürich. Derzeit Arbeit an einem Forschungsprojekt zu den Sammlungen von Patientenwerken in psychiatrischen Anstalten der Schweiz bis 1930.

Jan Morgenthaler

 (*1956, Zürich), Autor und Kurator im Bereich Theater, Film und Bildende Künste. Studium der Medizin, seit 1980 publizistische Tätigkeit. Mitinitiant von Zürich Transit Maritim 2014. Enkel von Sasha Morgenthaler.

Maya Nadig

 (*1946, Tschiertschen), Psychoanalytikerin und Ethnologin, seit 1991 Professorin für Ethnologie an der Universität Bremen mit Schwerpunkt Ethnopsychoanalyse und postkoloniale Kulturtheorien.

Roger Perret

 (*1950, Zürich), Publizist und Kurator zahlreicher Literatur-Ausstellungen. Studium der Philosophie, Literaturkritik und Komparatistik an der Universität Zürich. Befasst sich vor allem mit Aussenseiterfiguren in der Schweizer Literatur, u.a. Alexander Xaver Gwerder, Hans Morgenthaler und Annemarie Schwarzenbach.

Eva Wiederkehr Sladeczek

 (*1957, Thun), Kunst- und Architekturhistorikerin. 1992–2004 Mitautorin des Catalogue raisonné Paul Klee (Benteli Verlag, 1998–2004). 2005–2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Paul Klee, Bern, seit 2012 Leiterin des Archivs.

Echo

«In ihrer ganzen Fülle fassbar wird diese Familiengeschichte, die zugleich ein Stück Schweizer Kulturgeschichte ist, mit der Lektüre des Katalogs.» Alice Henkes, Kunstbulletin